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Zitat von keko#
Es geht, wie man weiß, beim Delphinschwimmen nicht primär darum, dass man als Triathlet ein guter Delphinschwimmer wird. Sondern um den Gewinn von z.B. Kraftausdauer. Also die bekannten Cross-Effekte.
Ebenso geht es bspw. beim Beintraining, wie man weiß, nicht primär darum, als Triathlet toll Beine schwimmen zu können, sondern z.B. um die Verbesserung der Wasserlage.
Das Üben der Rollwende ich zugleich Motoriktraining usw. usf.
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ich seh das auch so und würde immer möglichst abwechslungsreich trainieren (lassen), nicht nur stumpf Viele-Kraul-Meter. Klar, wer kaum unfallfrei kraulen kann dürfte mit Schmett etwas überfordert sein, aber viele bekommen das doch halbwegs hin und für 4x25 als Abwechslung sollte es meistens reichen. Rollwende sehe ich auch als Pflicht an, so schwierig ist das jetzt auch nicht.
"Wasserlage durch Beinschlag" sehe ich aber kritisch, selbst Paltrinieri und Wellbrock schwimmen über 1500 kaum Beine, erst auf den letzten 2-3-4 Bahnen tut sich auch hinten was. Was soll der durchschnittliche Triathlet da über 1500 oder gar 3800m machen? Ne Stunde oder gar anderthalb spürbaren Beinschlag weil sonst die Wasserlage wegkippt? Das wird nix.
Die Wasserlage sollte aus der Kopf und Schulterposition kommen, wenn Sportler*in das Gesicht und die untere Schulter schön ins Wasser drückt schwimmen Hüfte und Beine von ganz alleine auf, ganz ohne kraftzehrenden Beinschlag.