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Thema: Donald Trump
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Alt Gestern, 09:51   #7902
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 7.712
Zitat:
Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
Laut Statista ist das Vertrauen in die etablierten Medien noch ziemlich hoch in Europa, so bei 80-88 %.
Klingt schön. Ich finde da nur Zahlen mit max. 80 %, davon die Hälfte auch nur "teils-teils".. Anderswo steht auch
Zitat:
Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
Diejenigen, die das Vertrauen offensichtlich verloren haben oder noch nie hatten, sind meist Menschen, die ihre Meinung im Mainstream halt unzureichend repräsentiert sehen. Ob da nun die wichtigste Erklärung ist, dass das an staatlicher Einflussnahme oder anderer Zensur liegt, halte ich für diskutabel.
Es geht nicht nur um eigene Meinung, sondern auch um selektive Darstellung von Inhalten/Ereignissen (s. Silvesternacht 2015...). Staatliche Zensur gibt es nicht, aber eine weitgehend einheitliche Redaktionelle Ausrichtung der meisten "Mainstream"-Medien, die ihre Marktmacht nützen, um die aufkommende Konkurrenz mit weniger linken ausrichtung zu diskreditieren. Da es genügend schlechte "alternative Medien" gibt, ist es auch einfach, diese auf alle zu projizieren. Diese Entwicklung finde ich aber nicht weniger schlimm, als wenn es staatliche Zensur gäbe.
Zitat:
Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
Das etablierte Medien nur eine Sichtweise darstellen, ist halt auch schlicht nicht richtig oder stark vereinfacht.
Wie alle kurzen Formulierungen. Trotzdem gilt, daß es ein höheren Grad an übereinstimmung gibt, als vor 30 Jahren. Damals war es noch ein sehr großer Unterschied, ob ich FAZ, SZ oder Welt gelesen habe (letzteres war für mich damals inakzeptabel konservativ-rückständig, heute eines derer, die am wenigsten "Einheitsbrei" präsentieren).
Zitat:
Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
Aus meiner Sicht braucht es aber Informationsquellen, denen man ein hohes (nicht blindes) Vertrauen entgegen bringen darf. Ich zumindest bin nicht so universalgelehrt, dass ich die meisten Gebiete überschaue, sondern mittlerweile nur noch ziemlich wenige. Lebenserfahrung und erworbene Medienkompetenz helfen, aber man darf sich da nicht überschätzen.
Keinem Medium bringe ich inzwischen ein grundlegendes Vertrauen entgegen. Ich finde, man muß jedem Artikel/Bericht/Meinungsbeitrag eine Portion Skepsis entgegenbringen, und sich bemühen, durch Vergleiche und Zusatzrecherche selbst ein Urteil zu bilden. Nur bei Themen, die mir nicht wichtig sind, spare ich mir das.
Zitat:
Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
Wirklich optimal funktionieren da die Regulationsprozesse noch nicht.
Die werden sie vermutlich auch nie - jede Regulation von oben trägt schon den Keim einer möglichen Zensur in sich (oder kann dafür mißbraucht werden, nicht nur vom Staat). Die beste Regulation ist m.M.n. immer noch das eigene skeptisch-kritische Denken und selbst erarbeitete Medienkompetenz. Je mehr Leute dies anwenden, desto weniger Chance auf dem Markt haben Medien, die unsauber arbeiten.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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