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4 Radtage Südbaden
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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Ironman Cozumel
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Alt 26.11.2025, 00:32   #118
steinhardtass
Szenekenner
 
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Registriert seit: 15.10.2012
Beiträge: 943
Schwimmen (56 Minuten)
Der Schwimm-Split war mit 56 Minuten solide, auch wenn er rund vier Minuten langsamer ausfiel als 2022. Eine Strömung – wie sie in Cozumel häufig auftritt – war dieses Jahr für mich allerdings kaum wahrnehmbar. Die Startprozedur wirkte etwas improvisiert; insbesondere war unklar, wo genau die Startmatte platziert war.

Radfahren
Der Radabschnitt begann für mich ungewohnt: Direkt beim Verlassen der Wechselzone stellte ich fest, dass mein Schaltwerk defekt war. Die drei schwersten Gänge ließen sich nicht mehr fahren, obwohl das Rad am Vorabend noch völlig in Ordnung war und ich es zusätzlich vom Mechaniker checken ließ.

Die erste Runde lief dennoch ordentlich, allerdings bin ich nahezu komplett alleine gefahren – es bildeten sich keinerlei Gruppen. Auf der langen, geraden Passage zurück in Richtung Stadt verlor ich dann auf der zweiten Runde meinen Tacho, der eigentlich sicher am Auflieger montiert war. Bis dahin gab es damit nie Probleme, weder im Training noch im Rennen.

Leistungsdaten:
Ich hatte im Schnitt ca. 11 W mehr als 2022, war aber dennoch etwa 3 km/h langsamer, was sich im Wesentlichen durch die Schaltprobleme erklären lässt.

Verpflegungsstationen auf der Radstrecke
Die Streckenverpflegung ist in Cozumel sehr eingeschränkt. Angeboten wurden hauptsächlich Gatorade, Wasser und vereinzelt Riegel
Ähnlich den Corny-Riegel. Darauf sollte man sich definitiv nicht vollständig verlassen – eigene Verpflegung ist hier essenziell.

Laufen
Der Lauf begann gut. Die ersten 14 km konnte ich konstant im 4:55-Schnitt laufen, Puls und Gefühl waren stabil. Allerdings ist auch auf der Laufstrecke die Verpflegung äußerst übersichtlich: Nur am Wendepunkt bei km 14 gab es ein Gel, ansonsten ausschließlich Cola, Gatorade und Corny-Riegel.

Bei km 25 bin ich dann komplett hochgegangen – ohne Überhitzung und bei weiterhin akzeptablem Puls, aber mit einem deutlichen Leistungseinbruch. Vermutlich fehlten mir in diesem Jahr schlicht einige Laufkilometer in der Vorbereitung.

Witterungsbedingungen
• Ab der zweiten Radrunde wurde der Wind deutlich stärker; das war an den Windfahnen deutlich erkennbar.
• Zwischendurch leichter Regen, dadurch sehr hohe Luftfeuchtigkeit.
• Die Laufstrecke wirkte extrem heiß – für mich gefühlt sogar heißer als letztes Jahr auf Hawaii.

Gesamtfazit
In Summe war es für mich ein gebrauchter Tag mit mehreren technischen Zwischenfällen. Dennoch war es mir wichtig, das Rennen regulär zu finishen. Für Athleten, die Cozumel einmal erleben möchten, ist der Wettkampf definitiv eine Reise wert – allerdings sollte man den Kurs nicht unterschätzen:
• Radfahren: nahezu ausschließlich Aero-Position, kaum Möglichkeiten zur Entlastung.
• Verpflegung: stark limitiert – unbedingt eigene Strategie und Eigenversorgung einplanen.
• Klima: Hitze, Wind und hohe Luftfeuchtigkeit können sehr fordernd sein.
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