Zitat:
Zitat von TriVet
Aha.
Auf keinen Fall das als nur einen Baustein (von vielen) betrachten, wo kämen wir denn da hin?!
|
Der Artikel jubelt schon sehr und erweckt den Eindruck, daß dies
der Weg der Zukunft ist, nicht nur ein Baustein. Sie wirft auch mit großen Zahlen um sich, ohne sie in Relation zum Bedarf eines hoch industrialisierten Landes zu setzen, und erweckt damit einen m.M.n. übertriebenen Eindruck von Großartigkeit.
Ich höre auch von führenden Protagonisten des Klimaschutzes, daß wir uns von Kohle, Erdgas, Kernkraft verabschieden müssen. Dann bleibt in Deutschland eben nur Wind und Sonne (neben einem kleinen, kaum steigerbaren Anteil Wasser und Biogas). Um deren Volatilität auszugleichen, sind nach vielen Stimmen sogar die geplanten Gaskraftwerke des Teufels. Also bleiben nur Batterien, die wir
laut Frau Kemfert "noch und nöcher haben". Welches sind die verschiedenen zulässigen, technisch verfügbaren und wirtschaftlich realisierbaren Bausteine zum Ausgleich der Volatilität von Sonne und Wind auf lange Sicht und in bundesweitem Maßstab Deiner Meinung nach?
Ich bin halt da eher bei Genussläufer: ein gesunder Mix aus möglichst vielen Quellen ist anzustreben, um eine gesunde Balance aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Emissionsminimierung hinzubekommen. Jede Lösung sollte auf das Verhältnis Kosten und Wirkung abgewogen werden (s. auch mein Bill Gates Link von gestern). Messbare Emissionsminderung (auch auf einen Wert ungleich 0) jetzt und u.U. auf Dauer ist mehr Wert, als theoretische Nullemission in der Zukunft und auch als teure, aber kaum meßbar wirksame Lösungen heute.