Manchmal sollte man eingeschlagene Wege auch zu Ende gehen. Das betrifft die Pfade des Lebens ebenso wie den Flohmarkt auf der Boulevard Haussmann. Biegst Du vor dem Ende ab, bleibt immer die Unsicherheit, eine einmalige Gelegenheit verpasst zu haben. Also sind Elke und ich nicht abgebogen, sondern bis zum Ende durchgelaufen.
Wie der interessierte Comicleser weiß, stellt mein Avatar die Figur des „Gaston Lagaffe“ dar, der neben Spirou und Fantasio sowie dem Marsupilami von einem der einflussreichsten Zeichner der französisch-belgischen Schule, den großen Franquin, erfunden oder weiter ausgearbeitet wurden. Meine ersten literarischen Abenteuer in der französischen Sprache erlebte ich mit diesem immer gut gelauntem, kreativen und unverwüstlichen Anarchisten und seinen Begleitern. Selbstredend habe ich fast alle Comics von Franquin und bin generell ein Bewunderer der Kunst der Comics von Don Lawrence über Hergé bis hin zu Jean Giraud alias Moebius.
Und seit vorgestern habe ich eine von Franquin signierte Gaston-Originalzeichnung in meinem Besitz. Erworben auf dem "maché aux puces" in der Hausmann.
Gaston groß.jpg
Sport war nicht. Wir haben zwar dauernd Läufer gesehen, die sich durch den dichten Verkehr ihren Weg bahnten. Darauf hatte ich aber exakt Null Lust. Also ausschlafen und jeden Tag gute 12 Kilometer durch die Stadt an der Seine bummeln.