Moin,
vielen Dank für Deinen Betrag, dem ich im Wesentlichen zustimme!
Zitat:
Zitat von Antracis
Ein prominentes Beispiel ist Kary Mullis, der Erfinder der PCR, promovierter Molekularbiologe und Chemienobelpreisträger.
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das hatten wir ja schon: Es gehört zum ganz normalen Wissenschaftsbetrieb, dass Forschungsergebnisse veröffentlicht und auch kontrovers diskutiert werden, bis (hoffentlich) Konsens erreicht wird.
Und das ist genau der Grund, warum ich den Ergebnissen der Wissenschaft vertraue.(*)
Wir wissen (schon längst) so viel, dass der einzelne das nicht mehr überprüfen kann, es geht IMHO schlussendlich um Vertrauen:
Zitat:
Zitat von Antracis
Letztlich ist die Welt aus meiner Sicht so komplex geworden, dass das schon an sich ein Problem ist. Ich würde sagen, dass ich mich bei den allermeisten Sachverhalten außerhalb meines Fachwissens eher auf Meinungen und Gefühl verlassen muss, als dass ich es wirklich durchschauen kann.
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Dass ich immer Freude an Mathe(*) hatte und deswegen da immer gut aufgepasst habe, macht mich macht mich
nicht zum X-ologen, der den Verlauf der Pandemie erforscht oder die Wirksamkeit von Impfstoffen. Dieses Grundwissen hilft mir aber sehr, deren Forschungsergebnissen zu vertrauen,
Zitat:
Zitat von Antracis
Vielleicht bin ich aber auch einfach zu blöd. 
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Allein diese Frage macht das Gegenteil sehr wahrscheinlich
Viele Grüße,
Christian
(1) Die Mathematik nimmt da für mich eine Sonderstellung ein. Die Wahrheit leitet sich über Beweise aus ein paar Axiomen ab, es gibt nichts zu diskutieren. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie diese theoretischen Überlegungen sich im echten Leben manifestieren: Die kleine Feldmaus kennt den Unterschied zwischen einer kubischen und einer quadratischen Kurve nicht, der dafür sorgt, dass sie jeden Tag ihr eigenes Körpergewicht fressen muss, um nicht zu verhungern.