Sehr weihnachtliche Gedanken in diesem Thread.
Was sagen
die Zahlen des pariätischen Wohlfahrtsverbandes:
Zitat:
Die Armut in Deutschland bleibt einer aktuellen Untersuchung zufolge auf hohem Niveau. Nach dem am Dienstag veröffentlichten Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands waren im Jahr 2022 rund 14,2 Millionen Menschen von relativer Armut betroffen. Das entspricht 16,2 Prozent der Bevölkerung........
2022 gab es dem Bericht zufolge 2,7 Millionen mehr arme Menschen als 2006, ein Fünftel davon Kinder. Die Befunde seien "durchwachsen", Grund zur Entwarnung gebe es aber nicht, so Schneider
Insbesondere Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Menschen mit schlechten Bildungsabschlüssen oder mit ausländischen Staatsbürgerschaften sind von Armut betroffen. Die Kinderarmut stieg dem Bericht zufolge auf einen Rekordwert: Mit knapp 22 Prozent war mehr als jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Unter Alleinerziehenden lag die Armutsquote bei 43,2 Prozent.
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Was sagen die Tafeln in Deutschland:
Zitat:
"Rund 60 Prozent der Tafeln in Deutschland müssen die Ausgabe von Lebensmitteln rationieren. Andreas Steppuhn, Vorsitzender des Tafel-Dachverbandes, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag), zahlreiche ehrenamtlich betriebene Einrichtungen seien an ihren Kapazitätsgrenzen angekommen."
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Was fordert das BSW u.a. aus einer Palette von Vorschlägen, um das Armutsrisiko zu senken:
Kurzwahlprogramm BSW
* 15.- Euro Mindestlohn
* Mindestrente von 1500.- nach 40 Beitragsjahren
* Sinkende Energiepreise, Abschaffung der Netzentgelte und CO2-Abgabe
* Grosse Steuerreform zugunsten der Armen und Mittelschicht
* Mietpreisdeckel, keine Mieterhöhungen bis 2030
* Stärkung des gemeinnützigen Wohnungsbaus
* Reform der Krankenversicherung (Bürgerversicherung) und des Rentensystems
* Grundreibetrag auf Sozialbeiträge
* u.a. siehe
Kurzwahlprogramm BSW