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Zitat von Schwarzfahrer
Sorry, die Grafik hat leider keinen ausreichenden Bezug zu den Verbraucherpreisen, um etwas zu belegen. Die Gestehungskosten von einer kWh sind nur ein Aspekt. Die unteren drei Posten müssen, um vergleichbar zu sein, noch die Kosten dazuaddieren, die entstehen, um die Zeiten ohne Wind oder Sonne abzudecken (Speichern, Netz/Stromtransport über lange Distanzen, Backupkraftwerk). Dies anteilig im Verhältnis Installierte Leistung/tatsächlich gelieferte Leistung übers Jahr. Dann liegen die nämlich nicht mehr klar billiger, als die Positionen weiter oben.
Ja, das passt ja perfekt dazu, daß in Frankreich die Kunden nur ein Drittel der Deutschen fürs Strom bezahlen...
Die Preise aus dem Diagramm werden nie so zum Verbraucher durchschlagen, aus oben genannten Gründen, außer in kleinen, dezentralen Anlagen, die Netzunabhängig existieren können (und auch mit Lücken in der Versorgung leben können). Aber vielleicht ist das die Zukunft, wie in manchen Endzeit-Filmen: jeder hat seine Anlage(n) hinterm Haus, und versorgt sich selbst. Spart eine Menge Netzkosten.
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gerade PV und Wind (onshore) kann perfekt dezentral erzeugt werden, da muss besonders wenig transportiert werden. Meine PV auf dem Dach hat ca 6m zu überwinden bis zu Kühlschrank, Heizung, Stromspeicher (mit dem kommt man über die NAcht).
Frankreich: der Strom ist (war) deshalb realtiv günstig für die Verbaucher, weil EDF gesetzlich verpflichtet war, den Strom zu einem festgesetzten PReis abzugeben, der unter den eigenen Kosten lag.
https://www.zdf.de/nachrichten/polit...reich-100.html Das ist aber vorbei. Das waren massive Subventionen, die den Anschein von günstig nur erweckt haben.