Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer
Bei aller Zustimmung zu den obigen Punkten, ich würde als ersten Schritt die massive Erneuerung aller veralteten Gaskessel in beste Brennwerttechnik als erstes fördern, das würde schon mal sofort 30 % der Emissionen dieser Heizstellen reduzieren - besser der 30 % Spatz jetzt, als die Wärmepumpe in 20 Jahren.
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Jeder muss selbst rechnen, bei den meisten dürfte das nicht als sinnvolle Lösung herauskommen.
Dass der COP auf 2 geht, dürfte an ganz, ganz wenigen Tagen im Jahr in einem üblichen Bereich in D (also nicht auf 1500 m auf der Alp, sondern um 0-200 hm) der Fall sein.
Mein Kollege hat in seinen Altbau EFH (4 Personen) aus den 60er Jahren letztes Jahr ne WP eingebaut, er hat über die letzte Heizperiode ca. 4000 kWh verheizt.
Preis dafür, mit Verivox gerechnet und WP-Strom: 950.- €
Nehmen wir einen Durchschnitts COP von 3 (was in der Realität zu 99% besser ist) dann ohne Verluste der Gasheizung eingerechnet also die KWh 1/1 umgerechnet, braucht man 12000 kWh Gas.
Das sind dann 1100 €. (laut Verivox)
Klar kann man ne Anlage einbauen, die selbst sehr auf ihre Seite gerechnet teurer ist, man muss das aber nicht machen, wenn man vernünftig ist.
Die Realität ist der COP ist besser, eher im Durchschnitt bei 4 (man muss halt ne gute Anlage einbauen, die richtig aufgestellt und dimensioniert ist), man muss einrechnen, dass die nächsten Jahre der Gaspreis steigt, wg. CO2 Bepreisung und CO2 Handel ab 27 und dann kommt man an Ende mit ein bisschen Glück auf halben Preis.
Ich kauf nix was doppelt so teuer ist wie was anderes. Aber jeder wie er will.