Hi zusammen,
ich habe mal eine persönliche Frage an alle Leute, bei denen der Partner den Triathlon (gerade was den Zeitaufwand und die damit einhergehende überschaubare Flexibilität) eher mit gemischten Gefühlen betrachtet.
Ich habe 2018 mit dem Triathlon angefangen (da waren wir schon ein paar Jahre zusammen), zunächst OD, dann MD, die erste (und bisher einzige) LD habe ich dann Covid-bedingt 2022 gemacht.
Das ist damals von mir natürlich als einmaliger Traum vermarktet worden, aber klar, dass lässt einen nicht ganz los.
Es stimmt, das Training für die LD hat schon an einem gezehrt in dieser Zeit, auch an unserer Beziehung, der Zeitaufwand (wobei es bei mir max. 16 Stunden/Woche waren, eher 10-11 im Schnitt) sowie die mangelnde Flexibilität (trainiere leider extrem ungerne morgens, spontane Wochenendtrips oder Urlaube waren in der Zeit nicht wirklich möglich) waren da natürlich die Hauptgründe. Habe es dann 2023 (2 MDs) und 2024 (Alpe d’Huez Triathlon L + Oetztaler) etwas ruhiger angehen lassen.
Und jetzt suche ich wieder eine Herausforderung für nächstes Jahr – und sagen wir mal so – meine Idee möglicherweise eine 2. LD machen zu wollen (FFM oder Nizza) kam gar nicht mal so gut an
Meine Frau macht gerne Sport, aber halt nicht leistungsorientiert und am liebsten zusammen (was bei uns was den Triathlon angeht nur langsam laufen wäre). Was natürlich noch wichtig zu erwähnen ist – bei uns steht jetzt das Thema Kinderplanung an – daher ist es für mich gefühlt dieses Jahr „die letzte Chance“ bevor dann erstmal ein paar Jahre gar nichts geht (mir ist bewusst, dass es in dieser Zeit wohl eher aufs Laufen und als höchstes der Gefühle eine reine Teilnahme an einer MD hinauslaufen dürfte). Sie dagegen findet die Idee egoistisch und unverantwortungsvoll dies noch „reinzudrücken“ wenn sie dann schwanger sein sollte.
Den Event Charakter vom Triathlon findet sie super, aber neben dem zeitlichen Aspekt (lange Radeinheiten, die nun mal am Wochenende gemacht werden müssen und auch je nach Wetterlage eine Umplanung erfordern) ist es wohl auch Angst um mich (habe ihr bereits gesagt, dass Radrennen deutlich gefährlicher sind als jede Teilnahme an einem Ironman).
Hattet ihr mal eine ähnliche Situation und wie habt ihr dies zusammen gelöst?
Und falls das Feedback grundsätzlich „happy wife – happy life“ ist – welche Challenge könnte ich mir noch suchen?

Ich muss halt sagen, dass sowohl die LD Teilnahme als auch dieses Jahr die Teilnahme an Alpe d’Huez & Oetzaler coole „Challenges“ waren, die mich richtig motiviert haben, eben weil man nicht weiss, ob und wie man es tatsächlich schafft. Eine weitere MD zu machen um eine andere Strecke kennenzulernen oder ggfs. die Zeit etwas zu verbessern motiviert mich zumindest aktuell eher weniger.