Ich hätte doch anders geschwommen werden sein - Ein Nichtschwimmerblog
Die wieder mal lebhafte Foren-Diskussion darüber, was dem Menschen denn beim Schwimmen hälfen täte, hat mich dann doch motiviert, einen persönlichen Schwimmblog zu eröffnen. Da meine Rad- und Laufleistungen im Triathlon ziemlich durchschnittlich sind, und weder in die eine noch andere Richtung Anlass für Interesse bieten sollten, hab ich bisher davon abgesehen.
Im Schwimmen hab ich dagegen zumindest unterdurchschnittliche Zeiten und eine Leistungsstagnation zu bieten, obwohl ich in den letzten Jahre einigen Ehrgeiz ins Schwimmen gesteckt habe. Das nervt mich als prinzipiell ehrgeizigen Menschen, der sportlich in seinem Leben einiges hinbekommen hat, ziemlich. Die Zeit heilt aber viele Wunden. Andererseits spricht der Verlauf der letzten beiden Jahre nicht wirklich dafür, dass sich die Misere groß ändern wird.
Das wird also keine Heldengeschichte auf dem Weg zu 65 Minuten in Roth. Eher eine Realitydoku des Trainingsallltags eines typischen Treibholzschwimmers, der sich von der Strömung Partout nicht unter die 2:00/100m treiben lassen will. Dessen Fortschritte sich der Null annähern - von unten.
Eine Doku, so wie die Fußbroichs - Ältere werden sich erinnern. Wahrscheinlich genauso prollig, vielleicht aber auch manchmal ähnlich unterhaltsam. Vielleicht ergeben sich aber ja auch tatsächlich konstruktive Diskussionen oder Ideen. Dafür sei im Voraus gedankt. Andernfalls kann der Blog im schlimmsten Fall noch als schlechtes Beispiel dienen. Oder halt wenigstens unterhalten, so denn Fortschritte ausbleiben. Und es muss ja auch nicht alles Sinn machen.
Das hier im Forum in Sachen Schwimmen oft schon vorher klar ist, woran es nachher gelegen hat, obwohl weder vorher noch nachher jemand genau weiss, was dazwischen eigentlich passieren sollte oder ist, hab ich versucht, in einen grammatikalisch virtuosen Titel zu kleiden, und bin schon damit restlos gescheitert. Es wird also spannend werden.
Vermutlich schreibe ich Morgen mal ein bisschen was über die Zeitenentwicklung der letzten Jahre. Keine Angst, das kann man kurz fassen. Und ins Wasser bin ich seit dem Ironman Italy vor zwei Wochen auch nicht gegangen. Vielleicht kann ich aber was über klägliche Mobiltyversuche berichten oder Krafttraining. Es gilt ja, einen Spannungsbogen aufzubauen bis zum ersten Wasserkontakt. Wir werden sehen.
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