Zitat:
Zitat von tridinski
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Da das Geldverdienen bei IM ja bekanntlich eher vorne in den Prios auftaucht ... bin ich gespannt was sie damit machen. Vorerst vermutlich nix, weil sie ja gesagt hatten bis 2026 einschliesslich machen sie die zweigeteilte Nummer, aber wenn's bis 2026 so bleibt ...
- Kona als reine Männerveranstaltung spielt vermutlich ordentlich Geld ein
- Kona als reine Damenveranstaltung würde ich als einschätzen als 'noch im Plus' aber unter Erwartung (von IM und den Investoren)
- Nizza Männer auch mit mässigem finanziellen Überschuss
- Nizza Damen sehe ich in den roten Zahlen
Im Vergleich dazu Kona in der traditionellen Form mit M+F verdient jedes Mal gutes Geld, kommt im Vergleich zu dem geteilten Modell eher besser weg finanziell. Bei der Reputation/langfristige Markenpflege auch. Aus meiner Sicht sehr eindeutig.
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Das finde ich sehr schwierig einzuschätzen, ohne die genauen Kosten- und Einnahmeblöcke zu kennen. Ich würde ja glauben, dass folgende Kosten getragen werden müssen:
Infrastruktur und Logistik (Straßensperrungen, Versorgungspunkte, Toilletten,...), Sicherheitsmaßnahmen (Sanitätsdienste, Polizei,...), Genehmigungen und Versicherungen, Marketing und PR, TV und Streaming, Personalkosten, technische Ausstattung, Preisgelder und Medaillen... Habe bestimmt noch etwas vergessen.
Während einige Kostenarten vermutlich relativ fix sind, z. B. technische Ausstattung oder Marketingbudget, variieren andere sicherlich sehr vom Veranstaltungsort und der Strecke. Das sind vermutlich v. a. die Kosten für Logistik.
In Summe ergibt sich bei Betrachtung der Gesamtkosten eine Range von < 1 Mio. bis vermutlich > 3,0 Mio. Euro.
Was steht auf der Einnahmenseite? Bei einer WM zählt ja jede Athletin doppelt. Liegt einfach an der doppelten Startgeldern. Für Nizza kamen für 1.400 Starterinnen so also 2,1 Mio. Euro zusammen.
Dazu kommen Sponsoring und Partnerschaften, Merchandising, VIP-Tickets und Reisepakete, TV- und Medienrechte, Expo-Einnahmen, Gastro und ggfs. Städteförderung und Zuschüsse.
Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie hoch die Einnahmen sein könnten. Bei Betrachtung aller Faktoren glaube ich aber, dass sich das auch bei "nur" 1.400 Startgeldzahlerinnen lohnen könnte.