Zitat:
Zitat von FloRida82
Ich habe dort viele Gespräche geführt. Teilweise nehmen die Amerikaner diese Wahl nicht so ernst wie wir (zumindest in Florida). Regionale Politiker sind dort viel wichtiger, vor allem natürlich der Gouverneur. Sie haben den größeren, spürbaren Einfluss auf das tägliche Leben.
Die Winke-Onkel in Washington D.C. wirken sich kaum auf Childcare-Plätze, Food-Stamps oder Parks & Recreation in der Neighborhood aus.
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Das spiegelt das Erleben von Freuden wieder, die gerade frisch 3 Wochen in den USA waren und sich auch viel unterhalten haben. Grundtenor war, wir Deutschen kümmern und viel mehr um die Wahl als die Amerikaner selber. Denen ist es egal wer da an die Macht kommt, Hauptsache es geht ihnen besser.
Was wohl aber auch deutlichst merkbar ist, ist die Spaltung zwischen den Gruppierungen. Da scheint ein tiefer Graben zu sein.
Und wo tiefe Gräben sind, verhallen Argumente ungehört. Das ist hier in D ja nicht anders. Und zeigt ja auch, das Wahlkampf, insbesondere in den USA, häufig sehr stark auf der Emotionalen Ebene geführt werden mit persönlichen Angriffen und nicht über Sachlichkeit.
Der Trend zur Pöbelei ist hier bei uns ja auch deutlich angekommen und ist überall wahrzunehmen. Wobei das oftmals auch ein Zeichen der Hilflosigkeit ist. :/