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Alt 21.06.2024, 23:01   #9981
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
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Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 7.786
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Wie siehst Du das bei den Menschen aus der Ukraine, die bei uns Schutz suchen?

Die Fluchtursache dieser Menschen können wir kurzfristig nicht ausschalten, denn sie liegt außerhalb unseres Machtbereichs. Nach Deiner Logik geht uns nichts an, was wir nicht ändern können. Also Tür zu, Asyl verhindern, umgehen und einhegen?
Erste Hälfte ja, wir können die Fluchtursache nicht ändern - daher ist an der Stelle der Spruch, wir müssen vor allem Fluchtursachen bekämpfen, fehl am Platz. Daß es uns deshalb zwingend nichts angeht, stimmt aber nicht. Putins expansionsgelüste richten sich auch auf den Rest von Europa. Viele andere kriegerische Konflikte weltweit gehen uns tatsächlich viel weniger an.

Und generell "Tür zu" habe ich auch nirgendwo gefordert. Allerdings ist es ein für die deutsche Migrationspolitik bezeichnendes Armutszeugnis, daß hierzulande viel weniger Ukrainer in Arbeit sind, als in den meisten anderen Ländern - das geht besser, wenn man es denn will. Es sollte selbstverständlich sein, daß man sich bemüht, möglichst Leute im Land zu behalten, die auf Dauer auch produktiv beitragen, und nicht viele Jahre von Sozialhilfe leben, nur dann bringt Zuwanderung keine Konflikte, sondern einen positiven Beitrag auf Dauer.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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