Zitat:
Zitat von Genussläufer
Lies mal den Geschäftsbericht. Da kann man das ganz passabel ableiten. Bzgl. der Investitionstätigkeiten ist folgendes aufschlussreich:
https://bericht.basf.com/2023/de/zus...assnahmen.html
Das zeigt die Dimension. Hier die regionale Verteilung (unterhalb der Segmente):
https://bericht.basf.com/2023/de/zus...stitionen.html
Das bestätigt Deine These deutlicher als Du vermuten magst. Das kannst Du aber nicht nur in der chemischen Industrie beobachten. Wenn Du Dir die Verarbeiter im Metallbereich anschaust, findest Du ein ähnliches Bild.
Diese Investitionsprogramme verursachen hier nicht von heute auf morgen eine deutlich geringere Wertschöpfung. Die Anlagen werden mit laufenden Abschreibungen neu geplant. Der Prozess läuft schleichend. Für die großen Unternehmen ist das zwar schmerzhaft, aber nicht bedrohlich. Die verschieben die Wertschöpfung. Damit bleiben sie investierbar. Kleiner Mittelständler könnte das deutlich härter treffen.
Die Investitionen gehen hier in der Regel in über viele Jahre abschreibbare Projekte. Die holst Du leider auch nicht so schnell zurück.
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Danke für die Links zu den Geschäftsberichten! Sehr interessant, sowohl die regionale Verteilung wie die diversen Produktionsbereiche. Um konkurrenzfähig zu bleben, braucht es neue Anlagen auf der "grünen" Wiese. Die regionale Verteilung der geplanten Milliarden neuen Sachinvestitionen 24-27 zeigen, dass mit Asien/Pazifik, vor allem China, (40 %) u. Nordamerika (22 %) für Europa noch 35 % bleiben.