Zitat:
Zitat von tandem65
Hierzu noch die Redispatchkosten zur Netzstabilisierung waren in 2023 ca. 30% geringer als in 2022.
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Ja, das ist tatsächlich eine gute Nachricht, denn
Redispatchkosten sind ein sehr großer Anteil in den Kosten für Netzstabilisierung (meist > 50 %), und
in 2022 hatten sich die Redispach-Kosten auf 1,9 Milliarden Euro verdreifacht. Jetzt wieder um fast 600 Millionen weniger Kosten zu haben ist natürlich erfreulich.
(Gesamtkosten der Netzstabilisierung lagen 2022 bei 4,2 Milliarden,
2015 unter 1 Milliarde, 2011 bei 180 Millionen).
Das hohe Niveau 2022 hat mit den hohen Energiepreisen zu tun, das wird jetzt etwas korrigiert. Aber der generelle Anstieg auf das über 20-fache seit 2011 ist schon eine nicht vermeidbare Nebenwirkung der Energiewende, die man nicht vernachlässigen kann (übrigens dürfte ein Anteil der oben zitierten Stromausfälle mit hohen Folgekosten auf kurzzeitig nicht ausreichende Netzstabilisierung zurückzuführen sein; ob jemals jemand solche indirekten Netz(in)stabilisierungskosten auch statistisch erfasst?).