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Zitat von NiklasD
Etwas besser als der Markt trifft es vermutlich nicht ganz. Die Tendenz ist hier ja eher eine eindeutige, dass reiche immer reicher werden, aber der große Teil der Weltbevölkerung sogar Vermögen abgebaut haben. Diese soziale Ungleichheit trägt eben auch zur Unzufriedenheit bei.
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Wie wirst Du reich? Du kannst den guten alten und bewährten Weg über die Erbschaft nehmen oder Du wirst Unternehmer. Wir lassen mal solche Dinge wie Fussballprofi, Schauspieler, etc. außen vor.
Erben kannst Du Dir nicht aussuchen. Unternehmertum kannst Du Dir aussuchen. Ob Du dabei Erfolg haben wirst, steht auf einem anderen Blatt. Das kannst Du gut an der Quote der Unternehmen ablesen, die länger als 5 Jahre existieren.
Du arbeitest hier über Konzentration des Vermögens. Du setzt mehr oder weniger alles auf eine Karte. Ein paar wenige starten durch. Diejenigen, die im Graben landen, sehen und hören wir nicht. Diese sind aber Teil der Wahrheit.
Wenn Du Vermögen erhalten willst, wird Konzentration zum Risiko und es schlägt irgendwann zu. Und keine Sorge, das wird passieren. Dann musst Du diversifizieren. Aber auch das geht mit Produktivkapital. Und hier könnte jeder beteiligt sein. Siehe das schwedische Modell.
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Sicherlich wäre die Erbschaftssteuer ein Hebel. Aber auch hier gibt es aktuell zu viele Schlupflöcher, sodass sehr hohe Vermögen deutlich weniger belastet werden als mittlere. Hier müsste man dann vllt. mit anderen Freibeträgen oder ähnlichem arbeiten, um die Mittelschicht zu entlasten.
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Für mich ist Erbe immer ein leistungsloses Einkommen. Das gilt für alle Schichten. Es gibt natürlich ausreichend Schlupflöcher. Diese gibt es aber bei der Vermögenssteuer ebenso.