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Zitat von NiklasD
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Danke für den Hinweis. Das kam hatte ich bei keko nicht herausgelesen. Es gilt dennoch das gleiche Prinzip. Der überwiegende Teil des Vermögens ist Produktivkapital im Unternehmen. Es bedeutet einfach nur, dass sich die Bewertung der Unternehmen verändert hat. Diese Gruppe in diesem Zeitraum eben eine Outperformance. Sie waren noch etwas besser als der durchschnittliche Markt.
Es ist aber kein realisierter Gewinn. Es gibt ihn erstmal nur auf dem Papier. Wenn die Unternehmen ausschütten (Klattens Dividende aus BMW) hätte man zumindest eine Teilrealisierung. Die durchschnittliche Dividendenrendite schwankt aber in Summe über den Markt so um die 2% bis 3%. Willst Du diese besteuern? Das wird zumindest in Teile gemacht.
Was machst Du dann eigentlich, wenn der Kurs wieder zurückgeht. Gibt es dann eine Negativsteuer?
Warum lassen wir die Bürger nicht alle am Wirtschaftswachstum partizipieren? So wie es viele Staatsfonds tun oder die Schweden sogar auf individueller Ebene? Das wäre doch viel gerechter.
Wobei ich durchaus der Meinung bin, dass sehr hohe Vermögen tatsächlich anders besteuert werden sollten. Persönlich sähe ich hier aber eher die Erbschaftssteuer. Für mich ist Erbe ein leistungsloses Einkommen. Da gibt es allerdings auch unterschiedliche Meinungen.