Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Es hat niemand behauptet, wir würden Nullkommanull Atomstrom aus Frankreich importieren. Stattdessen wurde gesagt, es sind sehr geringe Mengen. Unser Stromimport machte im vergangenen Sommer 3% unserer Netzeinspeisung aus.
Atomstrom sind 0,7%.
|
Gemäß dem Faktencheck scheinen die 0,7% gewürfelt zu sein. Wie will man das denn feststellen. Wir wissen, wieviel Strom wir aus Frankreich bekommen. Dann sagen wir 0,7%. Ok, ich habe schon Ideen wie man das buchhalterisch machen kann. Das ist sicher auch erlaubt. Seriös ist diese Aussage aber deswegen noch lange nicht. Dennoch würde mich die Rechnung interessieren.
Zitat:
Auch zu den Zeiten, in denen wir Strom aus dem Ausland kaufen, hätten wir zu jeder Zeit genug eigenen Strom: Auch ohne Windkraft und Photovoltaik (Dunkelflaute) haben wir 100 Gigawatt zur Verfügung. Unsere Lastspitzen mit dem höchsten Verbrauch liegen täglich bei 70 Gigawatt, der bisher höchste gemessene Verbrauch lag an einem Novembertag bei 81 Gigawatt.
Wir haben also auch in Dunkelflauten genug Strom und sind nicht auf Strom aus dem Ausland angewiesen. Die Behauptung, wir könnten uns Ökostrom nur leisten, weil die Nachbarn vernünftigerweise Atomkraftwerke hätten, ist falsch.
|
Sorry, das have ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, dass wir um Atomkraftwerke nicht umn´hinkommen - zumindest bis ausreichend Speicher zur Verfügung stehen - wenn wir auf fossile Energien verzichten. Kohle zähle ich dazu. Ich bin ehrlich gesagt auch überrascht, dass Du Kohle der Atomenergie vorziehst.
Das überrascht mich deshalb, weil Du in Bezug auf unsere Einsparungsverpflichtung immer wieder auf europäisches Recht verweist. Wenn es dann um die Taxonomie geht, scheint Dir dieses egal zu sein. Da könnte man durchaus Cherrypicking hineininterpretieren
