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Zitat von TobiBi
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Ich hätte das auch wie Plasma gesehen. Die Studien lesen sich dann immer wieder beeindruckend eindeutig. Wenn man dann ins Detail geht und die Definition von "extrem" mal genauer prüft, sieht die Welt häufig wieder anders aus. Das ist mir stark bei der viel zitierten Studie der Heinrich-Böll-Stiftung aufgefallen. Von daher sehe ich diese Berichte kritisch.
Was ich nicht einschätzen kann, sind die Auswirkungen aufgrund von Sprache und Wörding. In dem einen Artikel wurde von Sprach Codes gesprochen. Mein Gefühl sagt mir, dass dies Unsinn ist. Das Gefühl trügt aber auch ganz gern. Von daher traue ich mir hier keine Einschätzung zu.
@ Helmut: Du schreibst sehr richtig:
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Eines ist aber trotz allem aus meiner Sicht klar: Bei der AFD gibt es neben völlig weltfremden Positionen (z.B. Austritt Eurozone uvm.), die deren thematische Inkompetenz deutlich zeigen, eben auch Positionen die extrem grenzwertig oder gar drüber sind. Das Problem: In den Programmen der AFD liest man solche Positionen nur zwischen den Zeilen, als Konsequenzen des Faktischen (wenn-dann) oder nur sehr abgeschwächt.
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Da fand ich hart aber fair diese Woche sehr aufschlussreich. Dort hatte Voigt einen ganz soliden Aufritt gehabt. Leider hat der sich dann mit einer m.E. umpraktikablen "Überrdistanzierung" zur AfD wieder ein wenig unglaubwürdig gemacht. Chrupalla musste gar nichts sagen. Den Wahlkampf für die AfD hat Göhring-Eckhardt bravourös für die Band geliefert. Es wäre ja schonmal eine Verbesserung, wenn die aktuelle Regierung sich nicht selbst zerlegen würde
