Zitat:
Zitat von TriVet
Da dürfte sicher große Zustimmung herrschen.
Hier finde ich allerdings zB einen Kritikpunkt der Politik, dass außer einer positiv-einwanderungspolitik a la Kanada etc. (Kannst du was, bist du was, hats du was) nicht zumindest mal ein erster Spracherwerb (und zwar als Bringschuld!) gefordert wird, d.h. wer bleiben will, muss zumindest nach einer gewissen Zeit nachweisen, dass er im Alltag auf deutsch zurechtkommt.
Das finde ich weder zuviel verlangt noch anmaßend noch sonstwas.
Und es ist mE auch nicht primäre Aufgabe des Staates, diese Sprachkenntnisse an den Mensch zu bringen, sondern wer etwas will (Asyl, Grundversorgung etc.), sollte auch guten Willen zeigen.
Und wo ein Wille, da ein Weg...
Als ich ca. 1990 ein Erasmus-Stipendium wollte, mußte ich auch (u.a.) nachweisen, dass ich die Sprache zumindest elementar beherrsche.
Nehme ich jemanden in meinem Haus auf, so erwarte ich, dass sich der Gast bemüht und nicht, dass ich zB seine Sprache lernen muss(!, aber natürlich gerne will) oder seine Sitten, so sie meinen widersprechen, vorbehaltlos akzeptieren oder gar übernehmen muss. Er darf in seinem Haus ja gerne die Füße auf den Tisch legen. aber nicht in meinem.
|
Sehr guter Beitrag, danke dafür.
Zitat:
Zitat von sabine-g
Zu ausländischen Mitbürgern u...
Der Österreicher hat einen Dialekt
Aus den östlichen Gegenden haben alle einen deutschen Pass.
Wenn die Leute wollen, dann lernen sie die deutsche Sprache, wenn nicht, dann nicht - sie begnügen sich dann damit sich einigermaßen verständigen zu können.
|
Leitest du nen technischen Bereich, du bist doch ITler? Gut, bei uns, Bilddatensysteme, alles min. Dipl. oder Dr., geht immer englisch, aber eigentlich haben wir im Team noch alle zu einem guten Deutsch gebracht, Ukrainer, Syrer, Iraner, Iraker, Russen...
Und viel mit den Kollegen reden hilft, "good morning team" an der Kaffeemaschine zB, auch wenn TL (Russland) und AL die Zeit immer für etwas überflüssig halten.
T.
