Es sprach Küchenpsychologe Jörrch ... etwas weniger verallgemeinern wäre zielführend.
Edit meint ich solle selbst etwas expliziter antworten.
Beziehungen sind Lernfelder.
Ob Beziehungen lange halten oder nicht, sie bedeuten Konfrontation und Auseinandersetzung über den Partner mit sich selbst. Und wir bekommen die Beziehungen, die wir brauchen um unseren eigenen Schattenseiten, Schwächen, ungeliebten Eigenschaften ins Auge zu schauen.
Beziehungen sind Herausforderungen. Und wenn ich einen Beziehungskonflikt als Chance betrachte, ein Stück mehr "ich selbst" zu werden, dann kann ich daraus lernen und davon profitieren. Das ist der eigentliche Sinn, ob nun "gescheitert" oder nicht.
Es geht doch um die simple Tatsache: da steht einer nicht zu Dir. Und das ist ein Mensch, der auch nicht zu sich selbst steht. Daraus würde sich für mich die Frage ergeben: stehe ich denn eigentlich zu mir selbst?
In einer Beziehung geht es nicht nur darum zu wissen, wann man streiten und wann man Dinge wieder kitten soll. Es braucht auch Humor, Zuneigung, Spieltrieb, Albernheit, Forschungsdrang, Abenteuer, Lust, Berührungen all die positiven emotionalen Dinge. Es sind die trivialen Momente, in denen tiefe Bindungen aufgebaut werden. Es geht darum einen wunderschönen Moment zusammen zu erleben. Er ist flüchtig klein trivial und er baut Vertrauen auf und schafft Bindung.
Nur blöd wenn alle immer nur das große Kino suchen und wollen ...