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Zitat von Plasma
Nicht zwangsläufig. In letzter Konsequenz verschwinden Dinge, die nicht nachgefragt werden, vom Markt. Fernsehsendungen, die nicht die gewünschte Einschaltquote erzielen, fliegen aus dem Programm. Waren, die im Supermarkt von den Kunden nicht nachgefragt werden, fliegen aus dem Sortiment. Wenn kein Mensch mehr Karren mit plus 150 PS kauft, werden diese Karren auch nicht mehr gebaut. Usw usf.
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Der Vergleich hinkt. Energie ist ein Lebenselixier. Und billige Energie ist eine Droge. Und hier stehen - wie Klugschnacker und MattF richtig geschrieben haben, genügend andere Länder in der Warteschlange.
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Auch das ist nicht zwangsläufig so. Ich gebe zB nur einen Bruchteil meines Einkommens aus (20-25%; praktischerweise ist ein klimaschonender Lebenswandel ziemlich günstig). Den Rest spare ich um meine Lebensarbeitszeit deutlich zu verkürzen. Aus dem Hamsterrad, in dem man sich abrackert um konsumieren zu können, bin ich schon längst ausgestiegen. Und damit bin ich wirklich nicht der Einzige. Andere fangen damit erst gar nicht an:
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Das Fire Prinzip ist ja schon länger berühmt. Das funktioniert auch sicher ganz passabel. Allerdings werden die meisten hier nicht um eine gute Geldanlage herumkommen, die nachhaltig (hier wirklich ausschließlich finanziell gemeint) eine passable Rendite abwirft. Und dann produzierst Du zwar nicht, investierst aber in und profitierst von genau diesem System. Das ist keine Kritik. Es ist Kapitalismus und den mag ich ganz gern. Man sollte sich aber nichts vormachen.