Zitat:
Zitat von keko#
Ich bin für Protest und dass man die Regierung kritisiert, aber die AfD möchte ich nicht in Verantwortung haben. Das könnte sich etablieren. Mit den entsprechenden Positionen hat man dann ja auch die Möglichkeiten Gelder zu verteilen und Richtungsentscheidungen zu machen.
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Ja, das hat Abu Graichen schön vorgeführt, wie es geht

.Sollte aber in einer funktionierenden Demokratie auch immer kontrollierbar bleiben. Haben wir kein Vertrauen mehr in das System der demokratischen Kontrolle?
Zitat:
Zitat von keko#
Die AfD muss eigentlich nichts tun, ausser nichts zu tun, wird weiter wachsen und in politische Verantwortung kommen.
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Genau deshalb wäre es besser, wenn sie es jetzt tun, als kleiner Partner - dann wird ihre Unfähigkeit, es besser zu machen, sichtbar, und die Konservativen können dann Stimmen zurückgewinnen, wenn sie es besser machen. Wenn wir sie zu lange zu Opfer machen, kommen sie irgendwann mit zu großer Macht und mit noch extremeren Positionen auf einmal, dann wird das Einhegen schwieriger.
Ansonsten verstehe ich Deine Verwunderung über Dein Motorradhändler nicht. In diesem Land konnte und durfte seit ich es kenne jeder beliebig über die Regierung herziehen, das macht gerade die liberale Demokratie aus. Erschreckend ist es, wenn man anfängt Angst zu haben, wenn jemand so spricht. Dann stimmt etwas mit der Freiheit nicht mehr. Und das ist leider seit 5 -10 Jahren langsam der Fall; merke ich schon daran, wie z.B in der Firmenkantine praktisch keine politischen Gespräche mehr stattfinden; vor und eine Zeitlang nach 9/11 gab es noch lebhafte Diskussionen zu jedem politischen Thema; heute schweigen alle betreten, oder verdrehen die Augen, wenn jemand etwas politisches auch nur andeutet. Solche Themen können nur noch wir "osteuropäische Zuwanderer" untereinander unbeschwert ansprechen.