Ich kann die Tage sicher noch ein paar Bilder nachreichen, wir haben ein Onlinealbum angelegt, aber da Leuts aus ganz Bayern da waren, sind noch nicht alle 1:1 damit vertraut gewesen, ihre Pics anders als komprimiert und verkleinert über WhatsApp weiterzuleiten und das Hochladen nimmt nur langsam Fahrt auf...
Freitag gabs grosse Äktschn am frühen Nachmittag.
Krasser Unfall eines Rentners mit Aufsitzrasenmäher, der damit aus bisher ungeklärten Ursachen in nen Entwässerungsgraben gefallen ist.
Trotz aller Hilfskräfte, die da waren, keine Idee, wie man den Verunfallten am schonendsten oder auch nur überhaupt aus dem Graben bekommt. Böschung ziemlich steil, krass mit Dornengeraffel bewachsen.
Die erste Behandlung gabs direkt im Graben, auf dem aufm Kopf liegenden Rasenmäher.
Scheinbar konnte sich der Mann trotz nicht unerheblicher Verletzungen noch irgendwie darunter befreien.
Gefühlt Stunden später hatten wir ihn draussen und er war soweit weiterbehandelt, dass er innen Heli verladen werden konnte.
Der nebenbei bemerkt ohne jegliches weitere Zutun landete.
Also, nix Einweisen, Windfähnchen raushängen usw. wie wirs endlos und in allen Einzelheiten grad noch gelernt hatten.
Jetzt bleibt erstmal auf jeden Fall nur zu hoffen, dass ers a) überlebt und b) flott wieder auf die Beine kommt. Da sind wir natürlich abgehängt, denn diese Infos dringen nicht so ohne weiteres zu uns durch.
Übers Wochenende wollt ich an sich der Heimat entfliehen, wurde aber unsanft dran gehindert, da ich mich 'versehentlich' als anwesend und damit dienstbereit gemeldet hatte.
Also wiedermal nix mit Rasenmähen in der Fränkischen oder so.
Alternativprogramm war daher angesagt, das dauerte aber, bis ich mich überhaupt erstmal zu was durchringen konnte unds dann auf die Kette kriegte, das auch anzugehen.
Der Plan war, nach langem Hin und Her, ob ichs überhaupt mache, ein Solarpanel aufs Bullidach zu pappen.
Das Geraffel liegt alles seit Monaten hier und ich war nicht so wirklich sicher, ob ichs tatsächlich brauch (also, die Antwort darauf ist an sich 'nein') oder lieber dem Spezl verkauf, der den andern Bus von mir übernommen hat.
Letztlich gab 'lieber haben als brauchen' den Ausschlag.
Dann hatte ich das Panel in der Grösse genommen, dass es in die Dachfläche zwischen zwei Querrippen passt.
Kost natürlich extra, und extra dafür, dass ich mirs dann mit dem Ding in der Hand überleg, es doch in Fahrtrichtung und hinter die Dachluke pappen zu wollen.
Tolle Wurst.
Hier gabs dann die Spezialaufgabe, zwei dieser Querrippen zu überbrücken und zudem, dass die Kabeldurchführung weder auf die eine Querrippe noch hinter die Dachluke passte, wie gedacht.
Erschwerender Faktor: jeder bastelt das Ding in nen Rahmen und befestigt den aufwendig aufm Dach, ich wollt quick n dirty, ne Klebelösung, diskret, nah am Dach und schnell zu realisieren, derweil beschissen wieder abzukriegen. Kleber können ja so einiges heutzutage...
Ja ok, 'dirty' trifft wohl zu, 'quick' geht auf jeden Fall anders. Wahrscheinlich hab ich dreimal so lang gebraucht wie mit Rahmen aus vorgefertigten Teilen bauen und in die Längsrillen eingeklebte Airlineschienen einklippen.
Wie ich auf die Lösung mit den Muttern gekommen bin, weiss ich gar nicht, am Wohnwagen (wo ich auch schon kein Solar brauch) hälts jedenfalls perfekt, wobei die Muttern aber liegen, hier sindse halt hochkant.
Bin neugierig, wie das nu mit Windgeräuschen wird, ich brauch den Bulli aber erst Dientstag wieder, daher bleibts spannend.
Obs hält, ist die andre Frage, vielleicht sollt ich als Härtetest direkt mal in die Waschanlage fahren? Dem Dach täts eh nedd schaden...
Ach ja, und: hab heut nen formidablen Muskelkater von da so halb aufm Dach hocken/liegen/kriechen.
Der Rest kommt wohl von meinem 'Mikroabenteuer' gestern Abend noch. Das (auch schon nimmer ganz) neue Zelt harrte noch immer auf seinen ersten Einsatz und ewig hab ich den vor mir hergeschoben.
Und zwar, obwohl ich nur n paar Meter von zuhause innen Wald müsst.
Im letzten Büchsenlicht kam ich los, wichtigste Erkenntnis: Schneidersitz ist ab nem gewissen Alter wohl kein Selbstläufer mehr. Über mehr als ein paar Minuten eh nicht und nochmal weniger, wenn man sich nach rechts, links, vorne oder hinten beugen muss, weil man am Kochen, Trinken oder sonstwie rumwurschteln ist.
Die Nacht war dann eigentlich recht kommod, ich hätte mir den 'Biolärm' durch die Vögel morgens krasser vergestellt, allerdings nervt die Autobahn, obwohl die hinter zwo (auslaufenden) Hügeln und über nen Kilometer weg liegt und auch der Fluglärm.
Ok, ab Mitternacht bis um Fünfe iss von oben ruhig, davor zw. ab dann gehts aber halt voll ab und ohne Unterlass.
Nächstes Mal doch irgendwo tiefer ins Gehölz kriechen und weiter weg von Einflugschneisen und Hauptverkehrsadern.