09.04.2023, 16:47
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#11
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Szenekenner
Registriert seit: 15.01.2009
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Ich werfe noch DVB-T in den Raum. Bei uns bekommen wir darüber mehr als genug Sender rein, für monatlich freenet-Kosten von ca. 7 € (für die HD-Privatsender). Wir haben das gemacht, weil es mit am wenigsten Hardware auskommt und Anbieter-unabhängig ist. Was noch angesichts der Klimadiskussion auch ein Argument (zumindest gegenüber Streaming-Optionen) sein kann:
Zitat:
In Deutschland liegt der Wert für DVB-T2 bei 15,3 Gramm (5,2 Gramm CO2-Äquivalent), für OTT wurde der Energieverbrauch mit 138,2 Gramm (46,7 Gramm CO2-Äquivalent) beziffert und bei IPTV stehen 189 Gramm (63,9 Gramm CO2-Äquivalent) zu Buche. DVB-T verbraucht somit am wenigsten Energie, IPTV am meisten. Entsprechende Untersuchungen für die Übertragungswege Kabel und Satellit liegen nicht vor.
Die Terrestrik kann vor allem wegen ihrer Einfachheit punkten. Weder die Übertragungsnetze (7,6 Gramm) noch Peripheriegeräte wie Antennenverstärker (2,9 Gramm) oder Set-Top-Boxen (3,3 Gramm) sind Energiefresser. Dagegen machen die Zugangsnetze inklusive der Teilnehmerendgeräte (CPE) bei OTT (80 Gramm) und IPTV (125,7 Gramm) einen großen Teil des Energieverbrauchs aus.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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