Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Tatsächlich verhält es sich so: Randständige wissenschaftliche Hypothesen sind in der Regel solche, denen es an Beweisen oder an Überzeugungskraft mangelt. Wer in der Wissenschaft eine Hypothese vertritt, muss sie beweisen können. Diese Beweise müssen für andere Wissenschaftler wiederholbar sein: Viele Forscherteams arbeiten an der Überprüfung oder Widerlegung von Hypothesen anderer Wissenschaftler.
Irreführend ist Deine Behauptung, es ginge in der Wissenschaft um Mehrheiten. Damit soll ausgedrückt werden: Mehrheiten können sich irren, also sollte man darauf nicht viel geben.
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Und vor allem geht es auch nicht um "Meinung" wie das so oft falsch behauptet wird. Es hat es in der Tat in der Vergangenheit schon gegeben, dass sich randständige Themen als korrekt erwiesen haben. Das sind aber extrem selten Vorgänge und man muss schon Galileo oder Einstein sein, damit einem ein solcher Durchbruch gelingt.
In der heutigen, stark vernetzten und auch großen Teams basierenden Wissenschaft, kann man zurecht davon ausgehen, dass das noch viel seltener werden wird.
Einen anderen Eindruck zu Erwecken, ist in der Tat schlicht wissenschaftsfeindlich.