Naja, ich hab aktuell zwo lästige Ohrwürmer, 'Far Far Away' von Slade und 'Sternhagelvoll' von In Extremo.
Keine Ahnung, was mich antreibt, einen Alkohol (und evtl. auch Gewalt) verherrlichenden Song runterzuladen und in Dauerschleife zu hören, jedenfalls: Elektrobeats sind nicht dabei.
Andererseits: die Di2 als solche gibts nun seit fast 13Jahren, alleine die Ultegra Di2 seit bald 10, und Negativschlagzeilen hat sie nie gemacht.
Die Frage ist nur, wie oder für welche Touren soll das Rad herhalten und wenn die Streckenlänge sich eher um Monate denn Tage dreht, die, wie läd man den Akku wieder auf?
Ansonsten: ja, strenggenommen steht die Reparaturfreundlichkeit mechanischer Koponenten etwas über der Möglichkeit, ne Di2 ohne Interface zu diagnotizieren, aber realistisch muss man auch sehen, dass man ohne Spezialwerkzeug, und seien es nur die Anschlussnippel, auch bei ner hydraulischen Bremse keinen Stich mehr macht, obwohl ne Scheiben- bzw. allgemein Hydraulikbremse heute auch keine Fragen mehr aufwirft..
Und: ein Händi muss sicherlich häufiger aufgeladen werden als der Akku einer elektronischen Schaltung.
Letztlich sehe ich grad hinsichtlich Reiserad (wie auch immer man das exakkt nu definieren will) unterm Strich einfach nur andere Fragen wenn ne Di2 dranhängt, aber nicht die, ob ja oder nein.
Und was nochmal das oben erwähnte Interface oder vielleicht der Ersatz durch die App anbelangt, seh ich das so wie früher zu Nabenschaltungszeiten: ja, sicher gabs für Sachs/Sram-Naben alle möglichen Ersatzteile und für Shimanos Nabenschaltung kaum welche, aber man braucht sie halt auch nicht, im Gegensatz zu Sachs/Sram...
Jo, heut gabs erneut ne kleine Ausgabe von Coffee outside.
Erstmal hab ich wieder bis in die Puppen gepennt, eher aus Trotz denn Notwendigkeit, weil unter der Woche bin ich morgens mit Müdigkeit geschlagen und könnt bis um Neune pofen, während ich gestern um halb Acht senkrecht im Bett stand.
Irgendwie absurd, dieser Rhythmus..
Da ich eh ne Radltour machen wollt, wars nu so spät, dass irgendwie eher n Brunch fällig gewesen wäre, nur: da klopft mir dann die eingenommene Nahrung ständig annen Gaumen.
Also 'normal' gefrühstückt, dabei den Rest Brot, der noch da war, aufgehaxt und spontan den Plan geändert, um bis morgen, wenn der Bäcker wieder aufmacht, wenigstens n paar Brötchen im Haus zu haben.
Da Aktion mit der 16km-Wanderung zur Tankstelle neulich zwecks Nutellabrötchen war ja auch etwas absurd, daher drängte es sich fast auf, diesmal das Bike zu nehmen und die Strecke dementsprechend zu verlegen.
So ergab es sich, dass ich mal ieder n paar lange ignorierte Ecken, Pfade und Lokationen besuchte.
Volle Auswahl, wobei zwo weitere, mögliche Varianten gar nicht mit im Bild sind.
Und Wasser hätte ich auch gar nicht mitnehmen müssen:
Der Jetboilkocher geht mir etwas aufn Senkel.
Die grosse Gaskartusche geht grad ums Arschlecken _nicht_ in den Kochpott mit rein, nur die kleine, dito, also ebenfalls haarscharf, dieser Aufsatz, wenn man mal was nicht mit dem dazugehörigen Pott schmurgeln will.
Dann sind mir diese Schraubkartuschen echt suspekt, weil jedesmal beim Aufschrauben des Brenners etwas Gas entweicht;- das willste eigentlich im Zelt, Vorzelt und auch sonstwo eigentlich lieber nicht haben, der eingebaute Piezozünder ist mehr oder weniger entweder für die Füsse oder man muss den Hahn SO weit aufdrehen, dass erneut ein fetter Schwall gas rauskommt, der dann erstmal erstens nervt, weil Gas ungenutzt entweicht, und es zweitens je nach Menge und wie lang es dauert, bis die Zündung funktioniert, zunächst ne satte Verpuffung gibt.
Ich hab da wenig drauf gegeben, als jemand irgendwo in ner Rezension schrieb, er habe ein fast neues Zelt auf diese Weise abgefackelt, Kochen im Zelt ist eh aus mehreren Gründen ne Harakiri-Aktion ist, aber auch draussen ists je nach Trockenheit und Umständen ein Unsicherheitsfaktor, den ich mit meinem jahrzehntealten Camping-Gaz-Kocher, also den blauen Dingern aus Fronkreisch, nie hatte.
Früher, in Jugendjahren, auf Radtour wars lästig, bei diesen Stechkartuschen den Brenner nicht mehr runtermachen zu können und alles komplett verstauen zu müssen, am besten noch im Originalkarton (ja: Pappe!), damit nicht versehentlich mal der Gashahn aufging, aber auch wenns diese Technik noch immer gibt, ist sie mittlerweile durch selbstdichtende Kartuschen, die die mittlerweile haben, überholt.
Gut, bleibt der Turbokochaufsatz beim Jetboil, der hat was, wenn man eben heisses Wasser braucht und sich von Tütennahrung ernährt, dann kann man auch den 'Topf' zu mehr als nur Transportbehälter nutzen, aber letztlich war das Ding echt n Fehlkauf, zumal ich einen der Vorteile, den Kocher nämlich aufhängen zu können, also so, dass er ja damit quasi immer gerade hängt, noch nie genutzt hab.
Wo auch, im Zelt kannsts wie erwähnt vergessen, im Bulli aus identischen Gründen ebenso.
Naja.
