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Aktuell habe ich dieses Jahr 3 Wettkämpfe mit 65-80km und 4000-5000hm geplant. Einen 100er werde ich wahrscheinlich erst nächstes Jahr angehen.
Der längste Lauf in meiner Vorbereitung letztes Jahr war dabei 42km mit 2500hm als Grundlageneinheit in ca. 6Stunden, die längste Wettkampfzeit 10:27h, dabei ging’s mir nach dem Rennen eigentlich gut, klar spürt man die Beine aber ich war jetzt total fertig. Das anstrengendste an dem Rennen war wohl das Aufstehen um 1Uhr Nachts und der Start um 3Uhr.
Beim Lauftraining habe ich eigentlich meinen Fixen Plan und auch wenn Ultralauf im Wettkampf meist eher langsames dahinschlurfen heißt, ist auch hier Tempotraining das um und auf. Rälph ich gebe dir recht dass man das Tempo nicht braucht, aber gerade Steigerungen oder 100m/200m sind sehr wichtig für die Laufökonomie und bei tausenden Schritten ist jede gesparte Energie Gold wert. Aber ich finde auch längere Intervalle wichtig, jeder kennt es wenn man sich beim Longrun zwingt langsam zu laufen um im Pulsbereich zu bleiben, mit einem schönen Runden Laufstil hat das meist nicht mehr viel zu tun und ist oft anstrengender als wenn man einfach 20-30 sek pro km schneller Läuft.
Mir ist auch aufgefallen das viele gute Läufer (z.b Florian Neuschwander, Hannes Namberger) auch oft in Zwift unterwegs sind. Also irgendwo muss das ganze schon Sinn ergeben.
Geändert von Scar (24.01.2023 um 20:49 Uhr).
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