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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Kann, soll oder darf die künstliche Intelligenz das menschliche Denken substituieren?
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Alt 21.01.2023, 17:11   #79
Trimichi
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.06.2009
Beiträge: 7.902
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Lieber Trimichi, eine strenge, internationale Regulierung wäre notwendig. Ein Staat alleine wird aber verpuffen. Es müssten internationale Abkommen geschaffen werden, so wie wir das einst bei den Atomwaffen und dem Klimawandel mal hatten bzw. haben wollten. Eine KI ist jedoch gefählicher als eine Atombombe, denn sie könnte auf die Idee kommen, dass der Mensch das Übel ist und die Menschheit auslöschen oder zumindest Teile davon. Ich kann mir gut vorstellen, welche die KI reduzieren würde.

Der zweite Punkt wäre, dass man aktuelle technischen Fortschritte veröffentlicht und anderen Forschern zur Verfügung stellt. So könnte man ein Wettrüsten ebenso verhindern und eine humane Nutzung erreichen.

Aufhalten kann man die Technik nicht. Ebenso konnte man das erste Auto von Daimler nicht aufhalten, das ein paar Meter von hier erstmals am Neckar rollte, oder das Internet. Es gilt die Technik für die Menscheit dienlich einzetzen.

Wie beim Klimawandel oder den Atomwaffen sehe ich aber auch bei der KI eine falsche Richtung: Micro$oft hat Milliarden in OpenAI investiert und Google wurde aufgeschreckt. Ich befürchte, sie werden die Technik an sich reißen und zu eigen machen. Aufgeschreckt sollte Scholz sein ;-)
Lieber keko# ,
möglicherweise bist du in deiner Sichtweise tatsächlich objektiv, und womöglich findet der Computer Lösungen auch in der Anwendung, d.h. in der Umsetzung. Der Menschheit dienlich. Ist eine Abwaegungsfrage, was dienlich ist. Aber lassen wir das so stehen im guten Glauben also, dass der Computer für uns die richtigen Entscheidungen trifft, um uns vor uns selbst zu bewahren. Habe ich dich richtig verstanden? Als Beispiele hattest du genannt: Atomwaffen, Klimawandel. Oder Autofahren. Insofern, dass die Welt sicherer oder sicher, lebenstauglich und unfallfrei ist. Kann so kommen. Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen. Dass das so kommen kann. Stelle auch das unhinterfragte Fortschreiten der Digitalisierung fest und nicht in Abrede, insofern, dass sich die Digitalisierung nicht aufhalten lässt. Alles was man machen kann ist: Nein sagen als Individuum. Um beim Beispiel der durch die KI künftig ersetzten Sekretaer_innen zu bleiben: es gibt acht Milliarden Menschen, und ich muss mich dann mit einem Computer (Serviceanruf) unterhalten? Wir kennen das alle.

Juergen Habermas differenzierte zwischen strategischer und verstaendnisorientierter Kommunikation. Vermutlich wird unter dem Banner des Humanismus die KI und das Internet, sowie die Digitalisierung weiter voranschreiten. Und statt Humanismus genau das Gegenteil bewirken, ironischerweise. Jürgen Habermas sprach von Rationalisierung der Lebenswelt.

Geändert von Trimichi (21.01.2023 um 17:20 Uhr).
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