Zitat:
Zitat von keko#
Als ich kürzlich abends bequem auf der Wohnzimmercouch lag und im Fernseh eine kleine Sendung über eine mögliche Deindustrialisierung Deutschlands sah (ARD oder ZDF) und gesagt wurde, dass Produktionsprozesse zu teuer werden würden, sie ins aussereuropäische Ausland verlagert würden und auch nicht mehr zurückkämen, dadurch viele Arbeitsplätze verloren gehen würden und neue entstehen usw. usf., dachte ich mir, dass ich davon eigentlich schon jahrelang erzähle, auch in diesem ehrenwerten Forum an andere Stelle, wenn es um Digitalisierung geht: flexible Wissensarbeiter (in verschiedenen Ausprägungen) werden überleben, der Rest absteigen oder gleich untergehen.
Ist also das, was uns möglicherweise erwartet, eigentlich normal, die Krise schiebt es nur an, beschleunigt nur die Vorgänge, die doch längst schon im Hintergrund ablaufen?
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Das erwartet uns nicht, wir leben schon seit mind. 50 Jahren in dieser Situation. Einfache Tätigkeiten werden schon lange ins Ausland verlagert. Arbeitsplätze gehen dadurch schon ewig verloren, es kommen aber am oberen Ende immer wieder neue dazu. Jahrelang waren es angeblich die zu hohen Löhne, die Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen, jetzt sind es plötzlich die hohen Energiekosten. An der grundsätzlichen Situation ändert das nichts.