Zitat:
Zitat von rennrentner
Das ist ne interessante These. Die ich persönlich nicht teile.
Dennoch interessiert mich, woran du das fest machst.
Wen siehst du ihm überlegen?
Ich niemanden..... ��*♂️ Und ich bin alles, nur kein Armstrong fanboy
|
Ich gehe davon aus, dass Armstrong bis vor seiner Krebserkrankung 1997 keinen entscheidenden Nachteil hinsichtlich Doping gegenüber der Konkurrenz hatte. Alle, die ihm bis dahin überlegen waren, wären es vermutlich auch danach gewesen. Diejenigen, die ihm mit gleichen Mitteln im selben Team in seiner "siegreichen" Zeit von 1999 bis 2005 teilweise überlegen waren, wie etwa Hamilton, denen wurde kurzerhand der Dopingnachschub verwehrt.
Armstrong war immer sehr kräftig gebaut und für die hohen Berge viel zu schwer. Was im Übrigen auch schon zu seiner Triathlon-Zeit beim Laufen sein Manko war. Ich gehe davon aus, dass Armstrong ohne Doping nicht dieses notwendige Gewicht hätte erreichen können, das für einen GT-Sieg Voraussetzung ist. Nicht die Krebserkrankung ermöglichte ihm die Gewichtsreduktion ohne Leistungsverlust, wie er immer behauptet hat, erst durch "Superdoping" war das möglich.
Zweifellos brachte Armstrong aber viele andere Eigenschaften mit, die ein großer Sieger benötigt. Vielleicht hätte er doch gewonnen.