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Zitat von waden
Wie man mit den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen umgeht, ist eine politische Frage, keine wissenschaftliche. Wie bereits oben mehrfach erwähnt: ich empfehle den Blick ins Ausland, und wie sich dort in den vergangenen Monaten alles entwickelt hat, nachdem man ganz anders mit diesem Thema umgegangen ist. Spinnen die alle? Oder ist es dort vielleicht gar nicht schlechter gelaufen als bei uns? Können wir von den anderen Ländern vielleicht sogar etwas lernen?
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Stimmt, aber das von Dir beschriebene ist eben der poltisichen Blick. Die Wissenschaft war und ist da ja sehr eindeutig. Mit effizienter Virusbekämpfung hat das nichts zu tun.
Problem hierbei: Eigentinteressen spielen in jeder Argumentation die entscheidende Rolle. Um mal die letzten Postings hier heranzuziehen: Der Arbeitgeber will, dass seine Mitarbeiter möglichst schnell zur Arbeit kommen (wirtschaftlicher Interesse), der/die ArztIn und der/die LehrerIn will sich schützen und lieber von zu Hause arbeiten bzw. keinen Kontakt zu Infizierten.
Ein richtig oder falsch im politischen Sinne kann es hierbei nicht geben, im wissenschaftlichen schon - wird uns ja bereits seit Monaten vorgeführt und wird im Herbst zu Problemen führen. Dann werden die Arbeitgeber wieder losschreien, dass sie zu wenig Personal haben.
