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Alt 08.07.2022, 16:50   #7267
Koschier_Marco
Szenekenner
 
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Registriert seit: 15.06.2011
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Zitat:
Zitat von Siebenschwein Beitrag anzeigen
Ich würde diese Entwicklung begrüssen - doch allein mir fehlt der Glaube. Natürlich kommen nun langsam Waffen aus dem Westen in der Ukraine an und natürlich haben diese eventuell höhere Reichweiten und eine erhöhte Präzision, so dass Ziele bekämpft werden können die vorher gar nicht in Frage kamen.
Nichtsdestotrotz ist derzeit die entscheidende Frage: fliessen die Lieferungen des Westens schneller und umfangreicher als die Verlustrate durch Verschleiss und Zerstörung des vorhandenen Gerätes an der Front? Denn nur dann würde die Kampfkraft wirklich steigen. Ich habe da meine Zweifel.
Ein paar HIMARS und ein paar moderne Haubitzen werden den massiven Materialeinsatz der Russen, wenn auch mit altertümlichem Gerät, nicht aufhalten können. Natürlich kann man mit präzisen Schlägen deren Nachschub stören etc. Aber dann dauert es halt länger. Schlussendlich siegt trotzdem die Feuerwalze.
Um das klarzustellen: ich wäre sehr froh, wenn ich Unrecht hätte.
Waffen haben und die auch richtig einsetzen sind verschiedenen Dinge. Der jetzige Einsatz ist EINE Möglichkeit aber nicht DIE EINZIGE.

Gründsätzlich geht es entweder piece meal oder rock and roll. Dh einsetzen so wie sie kommen mit der Gefahr der langsamen Abutzung mit sofortiger Wirkung oder zurückhalten und geschlossener Einsatz, in Summe ist das ein Artillerie Batalion mit 36 schiessenden Einheiten derzeit. Das wäre zB denkbar im Zuge einer Gegenoffensive zum gezielten Beschuss dort wo halt der Durchbruch erfolgen soll.

Die derzeitige Lösung bringt was zumindest Verzögerung, Mangel an Munition ist nicht das Problem der Russen.

Was da besser ist wissen nur die, die auch das Lagebild haben.

Altertümlich ist auch kein Kriterium effektiv ist eins und das ist die russische Artillerie
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