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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Putin und die Ukraine
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 08.07.2022, 13:18   #7258
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Siebenschwein Beitrag anzeigen
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Nichtsdestotrotz ist derzeit die entscheidende Frage: fliessen die Lieferungen des Westens schneller und umfangreicher als die Verlustrate durch Verschleiss und Zerstörung des vorhandenen Gerätes an der Front? Denn nur dann würde die Kampfkraft wirklich steigen. Ich habe da meine Zweifel.
Ein paar HIMARS und ein paar moderne Haubitzen werden den massiven Materialeinsatz der Russen, wenn auch mit altertümlichem Gerät, nicht aufhalten können. Natürlich kann man mit präzisen Schlägen deren Nachschub stören etc. Aber dann dauert es halt länger. Schlussendlich siegt trotzdem die Feuerwalze.
Um das klarzustellen: ich wäre sehr froh, wenn ich Unrecht hätte.
So hundertprozentig kann das niemand vorhersagen, weil es eben auch vom Ausmaß der Kriegsmüdigkeit in vielen westlichen Staaten abhängt und von zukünftigen Entscheidungen über weitere Lieferungen (nicht zu vergessen neben dem militärischen Nachschub auch die notwendigen humanitären Hilfen und wirtschaftlichen Hilfen für die Ukraine).

Wenn es nur von Deutschland abhängen würde, dann wäre ich hochgradig pessimistisch. Scholz spekuliert (abseits all seiner Zeitenwende-Rhetorik) orchstriert von seinem russland-liebenden Außenpolitikberater Plötner, der einst schon Steinmeier in die Sackgasse geführt hat, auf eine Art Minsk3 mit einem labilen Waffenstillstand.

Zum Glück hängt das Ausmaß der weiteren Ukraine-Unterstützung aber nicht primär von Deutschland ab, sondern v.a. von den USA und den unmittelbaren Nachbarländern der Ukraine, für die der Ausgang des Konfliktes viel relevanter für die eigene Sicherheitsarchitektur ist als für Deutschland und deshalb rechne ich nicht damit, dass die Ukraine bald auf sich alleine gestellt ist und ihr die Waffen ausgehen.
Polen und die baltischen Staaten haben im Gegensatz zur Bundeswehr auch längst eingesehen, dass es in dieser besonderen Situation sinnvoll sein kann auch vorübergehend die eigene Verteidigungsfähigkeit zur reduzieren, indem man Waffen aus dem eigenen aktiven Bestand an die Ukraine abgibt.