Zitat:
Zitat von keko#
In solchen Schwimmvideos versucht der Athlet meist möglichst gut und schön zu schwimmen. Das wirkt bisweilen etwas künstlich.
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Man muss mit dem arbeiten, was man hat. Er hat die Kamera in eine Ecke gestellt und ist dann ein paar Bahnen geschwommen.
Zitat:
Zitat von keko#
Aussagekrfäftiger sind Aufnahmen am Ende eines Trainings. Wenn der Schwimmer nach 3000m 5x100 GA2 unter Last schwimmt und solche Dinge. Dann schwimmt er unter Vorermüdung, die Kraft lässt nach und entsprechend leidet die Technik. Die Baustellen sind dann klar ersichtlich. Am besten er wird dann gefilmt ohne dass er es weiß.
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Das stimmt prinzipiell, aber sind wir mal ehrlich: Auf dem Niveau ist es doch wumpe, ob er nun bewusst, unbewusst, am Anfang, am Ende, in GA1 oder bei
all-out gefilmt wird: Die Kardinalfehler sind einwandfrei erkennbar.
Wenn man ihn dann in ein paar Wochen nicht mehr von Phelps oder Wellbrock unterscheiden kann, dann bin ich gerne bereit zuzugeben, dass sich einer seiner Domestiken nach ein paar Kilometern heimlich zum Filmen an ihn heranschleichen sollte.
Darüber hinaus ist meine Erfahrung, dass man, wen man sich oft selbst filmt, irgendwann so an die Kamera gewöhnt ist, dass es keinen Unterschied macht, ob sie da ist oder nicht, so wie das Pull Buoy, das am Beckenrand rumliegt. Sie nimmt dann den Zustand auf, in dem man sich gerade befindet. Es sei denn, man versucht für die Aufnahme bewusst etwas zu ändern und festzustellen, ob es sich irgendwie sichtbar auswirkt, aber das hat ja dann auch seinen Wert. Ich habe teilweise schon vergessen, die Kamera auszuschalten und sie hat dann 20 Minuten lang aufgenommen, wie ich am Beckenrand herumtrödle.