Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Meine Beobachtung im privaten Umfeld ist, dass Leute, die auf Rädern mit Scheibenbremsen fahren, bergab schneller sind als mit ihren felgengebremsten Rädern.
|
Das beobachte ich auch. Insbesondere bei Radrennfahrern mit ähnlichen „skills“ auf ihren Rennrädern fällt der Unterschied auf. Bei Triathlonrädern wird der Unterschied in meinem Umfeld deutlich kleiner. Meist bin ich mit dem Triathlonrad aber alleine Unterwegs, so dass die Gruppenerfahrung diesbezüglich eher klein ist.
Allerdings: Ich habe nen Sportsfreund, der mal zwei Jahre in nem Continentalteam als Neo-Pro gefahren ist. Der ist von uns immer der Schnellste bergab. Er hat ein vergleichsweise „altes“ Rad mit Felgenbremsen und ohne Steckachsen. Ich vermute deshalb, dass Fahrkönnen technische Aspekte dominiert
Zitat:
Zitat von Hafu
Wenn man eine 10kg-Kugel aus Blei und eine gleich große 1kg-Kugel aus Holz aus einem Turm fallen lässt, kommen beide nahezu gleichzeitig am Boden an, was Newton zu seinen Gravitationsgesetzen animierte. Im Vakuum würden sie sogar auf die hundertstel Sekunde gleichzeitig ankommen.
|
Dem ist nicht zu widersprechen.
Jedoch: Die Frage ob der schwerere Radfahrer
in der Realität (d.h. die Radfahrer werden nicht vom Lehrer in einer Vakuumröhre fallen gelassen ) schneller den Berg runter rollt als der Leichte, ist doch ne klassische „Einserbremse“.

Selbstverständlich rollt der Schwerere deutlich schneller. Der Punkt ist, dass nicht nur Newton hier seine Finger im Spiel hat, sondern auch Stokes mit seiner Reibung.
Ich weiß echt nicht mehr genau wie das ging, aber der Punkt ist, dass die Masse sich hier nicht mehr raus kürzt und im Reibungsanteil (der wiederum der Geschwindigkeit entgegenwirkt) im Nenner steht. Je größer die Maße, umso weniger wird also von der Geschwindigkeit „abgezogen“. Ich konnte mir vergleichsweise das gut merken, denn - sagen wir mal so - meine Interpretation der Dinge fand seinerzeit im Lehrerkollegium keine Anhänger.
