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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Putin und die Ukraine
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 13.04.2022, 08:24   #3903
qbz
Szenekenner
 
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.783
Zitat:
Zitat von repoman Beitrag anzeigen
Du musst berücksichtigen, wie haben ja auch keinen Krieg, sondern nur eine militärische Spezialoperation!

Merkst du eigentlich selbst wie tendenziös Pro-russisch deine Beiträge hier sind? Da kannst du natürlich schreiben, meine Beiträge sind eher Pro- Ukraine und da hast du auch wohl auch recht.
Nur muss man sich dann fragen, wer hat hier einen völlig inakzeptablen, sinnlosen, völkerrechtswidrigen und menschenverachtenden Angriffskrieg begonnen?

Ich nehme da für mich in Anspruch auf der richtigen Seite zu stehen, was nicht heißt, dass ich allem zustimme was von ukrainischer Seite kommt.
Du hast mich ja kritisiert, weil ich auf Interfax verwiesen habe. Eigentlich wollte ich darauf nicht mehr eingehen, aber da Du mich jetzt wieder erneut kritisierst, greife ich es nochmals auf. Spiegel Online verweist und zitiert nach dieser Abfrage explizit in all diesen Artikeln auf die Nachrichtenagentur Interfax.. Oder der Tagesspiegel schreibt heute z.B.: "Dies berichtet die Nachrichtenagentur Interfax nach einem Interview des Ministers mit der russischen Tageszeitung "Iswestija". Laut Shulginow seien Rohölpreise im Bereich von 80 bis 150 Dollar pro Barrel grundsätzlich möglich. Moskau konzentriere sich im Moment darauf, sicherzustellen, dass die Ölindustrie weiterhin funktioniere, so Interfax."

Damit ich es nicht in jedem Artikel voranstellend schreiben muss, wiederhole ich es für Dich gerne und bitte Dich, das zu notieren: Ich kritisiere den Angriffskrieg der russischen Regierung gegen die Ukraine. Ich verstehe jetzt aber nicht, wie man aus einem Nebensatz auf den Namen eines Fonds der EU - der Fonds heisst übrigens exakt "Europäische Friedensfazilität" - , aus dem die Militärhilfe für die Ukraine bezahlt wird, eine den Krieg Russlands befürwortende Kriegseinstellung ableiten kann. Das ist leider das Problem in Kriegssituationen und einem Lagerdenken: Man nützt es aus, um interne Kritiker der eigenen Landesregierung einfach ins Lager der gegnerischen Kriegspartei zu stellen, von allen Menschen Sonderopfer zu verlangen und entzieht sich auf diese Weise einer inhaltlichen Auseinandersetzung. Ich kenne das schon aus dem Kalten Krieg zur Genüge. Insofern nichts Neues und Deine Unterstellung wird mich z.B. nicht davon abhalten, die 100 Milliarden Sondervermögen für Rüstung in DE abzulehnen.

Dieses Zitat gibt meine Einstellung zu Krieg wieder: „Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“

Ps. Manche EU-Parteien sehen den genannten Fonds übrigens sehr kritisch, weil er indirekt das Militärbudget der EU-Länder einfach erhöht und der parlamentarischen Kontrolle dieser Militärausgaben durch die Landesregierungen entzogen ist, obwohl die Militärhoheit in der EU bei den nationalen Staaten und nicht der EU liegt.

Geändert von qbz (13.04.2022 um 08:49 Uhr).
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