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Zitat von scapin_de
Über den Test habe ich mich schon vor dem Rennen gewundert. Das Pro:ject in vielen Bereichen so professionell aufzuziehen und dann kurz vor dem Rennen das Pacing (also eigentlich den KH-Verbrauch) über einen Labortest zu bestimmen, halte ich für sehr sehr fragwürdig. Ich hoffe mal nicht, dass diese Idee von der Trainerseite kam. Auch 250-280W als einzigen Pacingbereich für einen welligen und windanfälligen Kurs wie Südafrika festzulegen, ist unklug. Normalerweise hat man auf einem solchen Kurs 4-5 verschiedene Pacingzonen, die sich dann dauerhaft abwechseln. Er spricht im Blog nach seinem Rennen auch davon, dass er besser die 30 Sekunden zur Gruppe zugefahren wäre, bloß hätte er dann auch gewusst ob er sie mittelschnell mit 280-310W oder schnell mit 320-350W zufährt? All dass spricht eigentlich für eine nicht den Anforderungen genügende Pacingstrategie. Kleines Rechenspiel: 250-280W ergeben dann ca. 260W Durchschnitt und das würde einer FTP von ca. 360W entsprechen. 286W wiederum bedeutet ca. 400W FTP, das wären bei 75kg Körpergewicht 5,3 W/kg. Das glaube ich nicht, dass er die hat und dann ist das DNF eigentlich klar.
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Ich halte dagegen und sag das kommt sicher von seiner Trainerin. Auch wenn du das fragwürdig hältst gibt es Athleten die danach Weltmeister auf Hawaii wurden
Aber egal wie er zu seiner optimalen Racepace gekommen ist. Er hat sich halt einfach deutlich übernommen und nach T2 direkt weiter gemacht mit dem übernehmen. Von einem schon mal Profi hätte ich persönlich etwas mehr Professionalität erwartet. Gut Fehler macht man aber dann halt recht schnell die Handschuhe in den Ring zu werfen und DNF finde ich schon dürftig.