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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Von der Schildkröte zum langsamen Hasen
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Alt 26.03.2022, 09:01   #285
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.666
Weiter geht's mit der lustigen Vorbereitung auf den Wings for Life.
Gestern endlich mal in Begleitung was bei dem Programm deutlich einfacher ist als alleine.
Bevor es mit dem Laufe losging bekam ich gleich einen kleinen Systemschock, inzwischen gewohnt, dass ich morgens Laufe und die letzten Male eher bei ~0°C, hatte es gestern um 14 Uhr ca 17°C und Sonne. Statt Haube, Handschuhe und langer Hose also Sonnenbrille und kurz kurz.
Es standen verschiedene Varianten zur Auswahl, TWL mit 6x1000/1000, zügiger Dauerlauf oder 12 km progressiv alle 4 km schneller werdend. Am meisten Respekt hatte ich vor der 12 km Varianten, also wurde es auch die.
Nach 3 km locker einlaufen ging es los
4 km mit ~4:40
Das ließ sich super pacen, fühlte sich halbwegs flüssig an und wir konnten noch gut scherzen nebenbei. Einziger Problempunkt war meine große Narbe am Bauch die punktuell richtig schlimm zu schmerzen anfing und wenn ich alleine gelaufen wäre, hätte ich den Lauf auch abgebrochen (auch abends vorm einschlafen und heute schmerzt die Narbe an den Stellen von gestern richtig, wie einen 35 Jahre alte Narben beschäftigen können).
Der Wechsel auf die nächsten 4 km (ohne Pause nach 4:40) auf 4:30 fühlte sich eher unrythmisch an und sowohl meine Begleitung als auch ich hatten Probleme das Tempo zu treffen ständig pendelten wir irgendwo zwischen 4:25 und 4:35 und waren immer am korrigieren. Das ließ meine Vorfreude auf die nächste Tempoverschärfung nicht zwingend steigen da es sich bereits nach Arbeit anfühlte.
Aber es half nichts nach 4 km und ~4:28 im Schnitt ging die Pace hoch auf 4:20. Zu meiner Überraschung ging es ab hier richtig gut, es fühlte sich flüssig an, das Tempo trafen wir perfekt km für km und egal ob leicht bergab oder bergauf wir waren immer bei 4:18-4:20.

Am Ende des Laufes hatten wir dann 20 km mit 4:43 im Schnitt und doch durchaus müde Beine.
Mein Take-away 4:40 für den WFL könnte eine Richtung sein die wir anstreben, was ca 36 km wären.

Zweites learning ich habe zu viele Barrieren im Kopf. Früher bin ich einfach losgelaufen und habe probiert was geht und wenn es nicht ging hab ich es einfach eine Woche später wieder probiert.
Jetzt denke ich mir schon vorm loslaufen das geht nicht und probiere es erst gar nicht. Das wird aber nötig werden und daran muss ich arbeiten
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