Zitat:
Zitat von Michael Skjoldborg
Welche Tür wird Putin offengehalten, damit er wieder aus der Situation herauskommen kann? Welche Alternative zum roten Knopf gibt es für ihn?
|
Vielleicht muss man auch irgendwann die Tür zuschlagen.
Vor fünf Tagen wurde diskutiert, ob ein russischer Einmarsch in die "Volksrepubliken" als Invasion gilt oder ob das nicht nur die "Institutionalisierung" des Status Quo ist und ob man dann wirklich harte Sanktionen verhängen müsste.
Putin hat nicht nur mit den Säbeln gerasselt, sondern er hat den letzten 20-30 Jahren mehrere Kriege geführt, in denen es immer ganz klar um die Ausweitung SEINER eigenen Einflusssphäre ging:
- Tschetschenien
- Georgien
- Ost-Ukraine/Krim
Jedes Mal wurde ein paar Sanktionen beschlossen, aber immer schön darauf bedacht, dass sich ja keiner zu sehr in die Enge getrieben fühlt.
Schön hier nachzulesen wie
@JoeBiden ein vertrauliches Gespräch mit Merkel und Poroschenko „in einem schmucklosen Raum“ am Rande der Sicherheitskonferenz am 7. Februar 2015 erlebte - nach der Annexion der Krim.
oder hier
How Germany helped blaze Putin’s path into Ukraine.
Man kann nicht die ganze Zeit rote Linien ziehen und wenn sie dann überschritten, werden kurz aufschreien und dann einfach die Linie verschieben.
Wie ließt man so schön, dass Putin "nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa angreift". Auch wenn das militärisch wohl etwas übertrieben ist, will er ja doch dem ganzen Westen seine Vorstellungen von Bündniszugehörigkeit (er droht ja auch Schweden und Finland), etc. diktieren.
In meinen Augen, ist das Ziel des Westens gerade, die Kosten (leider auch an Menschenleben) für Russland so in die Höhe zu treiben, dass es irgendwann doch ungemütlich wird für Putin und man Ihn endlich loswird.