Eieiei, hoppsa, das eigentliche Bild bin ich ja schuldig geblieben...:
Der Donnerstach brachte den erfreulichen Erfolg, dass der Ersatz-Bulli TÜV kriegte.
Nachdem das nach der Motorinstandsetzung ohne weitere, grosse Investitionen (sieht man mal von schlappen 128Öre für TÜV und AU (oder wie das aktuell heisst) ab) über die Bühne ging, war der Weg frei, die nächsten Schritte zu unternehmen.
Zuerst: Getriebetausch. Abgesehen von ziemlich ungechmeidigem Mahlen unter allen Bedingungen und davon, dass die Möhre im 4. Gang schneller rennt als der andre im Fünften voll ausgedreht, sind halt auf der Zahnradpaarung vom letzten Gang keine Zähne mehr drauf.
Aber gut, Samstag war ausnahmsweise einer der wenigen dieses Jahr bisher, die ich zuhause war, und beflügelt von der frischen Plakette ging ich also ans Zangeln.
meine Fresse, wassn Wrack.
Drei von drei Schrauben vom Anlasser, gingen nicht auf, dito die Muttern der Traggelenke, die raus müssen, um die depperten Antriebswellen ausbauen zu können, nachdem das unterm Einsatz massivster Wärmeanwendung mitm Autogenschweisser bewerkstelligt war, musst ich erstmal die unteren Querlenker durchglühn um die schice Gelenke auspressen zu können.
Getriebe ist natürlich trotz fünf Stunden Schlossern vom Übelsten noch nicht raus, ich hab auch Albträume, wenn ich dran denk.
Daher hab ich fluchtartig das Gelände verlassen, als die Drecksarbeit getan war.
Die 8 Schrauben, mit denen das Getriebe noch am Motor angeschraubt ist, sollten hoffentlich ohne Gegenwehr rausgehn, dann muss ich 'nur' noch gucken, dass mich weder das Getriebe noch der Motor erschlägt.
Und schauen, dass ich möglichst flötoto ein neues auftreib unds einbau, ehe ich darüber auch noch schlaflose Nächte verbring.
Wenn ich nur im entferntesten geahnt hätte, was da auf mich zukommt, hätte ich den Mist in ner Werkstatt machen lassen.
Ein ähnliches Gemetzel, wie einst die Trennwand rauszureissen. Höllehölle.
Immerhin: obwohl ich komplett fertig war nach der Aktion und im Stehen hätte pennen können, gings mir heut ziemlich passabel.
Daher bin ich mitm Rad zum Mittagessen zu meinen Eltern gefahrn.
Drängte sich ja auch hinsichtlich des Wetters auf.
Leider.
Schon aufm Hinweg, wo ich an sich dachte, da hocken alle vor gefüllten Näpfen beim Mittagessen, war die Hölle los, der Rückweg am Main entlang glich ner Völkerwanderung, mitm Bike fast kein Durchkommen.
Nach knapp 30km das erste Mal Ruhe gefunden und nen Weg für mich allein gehabt:
Auf der Suche nach ner Route bin ich über nen Ort namens 'Bensenbruch' in der Karte gestolpert, und nachdem ich jüngsterdingens immer auf der Suche nach Möglichkeiten, irgendwo n bissl rumzuklettern, bin (neulich ne Bekannte vom Klettern getroffen, die war zwo Tage vorher bei Eiseskälte hier im meistgenutzen Steinbruch klettern, die meinte, da sei es zugegangen wie in den ersten 5 Reihen von nem Take That-Konzert vor 20Jahren)(keine Ahnung, woher die das weiss, also, mit dem Konzert meine ich. Ich hab nicht gefragt. Vorsichtshalber.), wollt ich mir das angucken, fand vor Ort ne Höhle/nen Stollen, in dem sich in diesem gottverlassenen Nest irgendwann im WK II zig Leute vor den Kämpfen die dort in der Provinz tobten, versteckten.
Scheele Parallele zum aktuellen Zeitgeschehen, aber eher nicht, was ich suchte.
Naja, der zweite Punkt, der mich in die Richtung zog, war n recht nicer Singletrail. Macht mitm Hardtail nicht viel Spass, die Stürme der letzten Wochen haben n bissl was durcheinandergewürfelt, so dass der nicht so wirklich gut befahrbar war aber an nem hybschen Rastplatzl fand ich fixies schräge Gesellschaft:
