Zitat:
Zitat von Globe84
du wirst nie den tiefsten Einstiegspunkt treffen. Ein guter Rat an der Börse bzgl. längerfristiger Anlagen lautet.
Time in the market > Timing the Market
Der Erwartungswert einer Anlage von heute ist immer höher als der Erwartungswert einer Anlage morgen.
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d.h. man nimmt am besten jetzt 2 Würfel mit insgesamt 12 Augen, würfelt viermal, und das sind dann die Monate, an denen man z.B. für einen viertel der anzulegenden Summe ein Index-ETF 2022 (diversifiziert) kauft bei einer Anlage einer höheren Summe (ca. 10 Jahre). Oder würfelt einmal, wenn man nur zu einem Zeitpunkt für die gesamte Summe "ein"kaufen will.
Ich dachte, es gäbe auch empirisch feststellbare, häufiger regelmässig auftretende Schwankungen der Indizes im Jahreslauf wie Z.B. Anfang November besser wie Ende Dezember wegen Jahresendralley etc., die man ausnutzen kann bei einer Einmalanlage (kein Sparplan.). Oder politische Krisenzeitpunkte wie jetzt die Ukraine-Krise oder damals die Finanzkrise, die man für einen Einstieg bzw. Kauf nutzen kann mit dem Ziel: in der Krise bzw. im Tief kaufen. Oder vielleicht: keine oder "untergewichtete" Aktien als private Anlage kaufen bei steigenden Leitzinsen etc. Dass man nicht den tiefsten Punkt eines Kurseinbruchs vorhersehen kann, ist mir schon klar.