Zitat:
Zitat von dr_big
Jetzt aber mal ne doofe Frage, was macht man eigentlich langfristig mit so einem e-Wagen? Wenn nach 10 Jahren die Batterie <70% hat, dann wird ein Batterietausch zum wirtschaftlichen Totalschaden, einen Käufer wird man kaum mehr finden. Was macht man dann?
|
Die ersten Teslas haben die 10 Jahre inzwischen auf dem Buckel und laufen noch ganz gut. Die meisten sind noch weit weg von den 70%
Wenn es nur ein Reichweitenverlust ist, kann man ihn etwas öfters laden oder an jemanden verkaufen der velleicht nicht so lange Strecken fährt.
Grade bei Tesla wirst du staunen was für doch recht alte Autos noch für Preise verlangt werden. 9 Jährige Model S mit 200'000km werden noch für >30'000€ verkauft.
Mein Ampera ist nach 6.5 Jahren noch praktisch 100% seiner anfänglichen Akkukapazität. Der Akku zwar hat noch ein paar versteckte Reserven die er vermutlich anzapft, die nutzbare Kapazität ist noch gleich wie am Anfang.
Sollte der Akku tatsächlich irgendwann sterben sollte, muss man sich überlegen wie der restliche Zustand des Wagens ist. Wenn der noch gut ist, kann man einen neuen Akku einbauen (der in 10 Jahren auch nur noch einen Bruchteil des Neupreises kostet) oder Auto und Akku ins Recycling geben.
So ähnlich wie auch bei einem Verbrenner mit Motorschaden oder ähnlich kostenintensiven Reparaturen.
Ausgebaute Akkus mit reduzierter Kapazität kann man nochmals rund 10 Jahre als Hausspeicher oder ähnlich nutzen bevor man sie dann endgültig recyclet.
Dazu gibt es Dienstleister die das an Privatpersonen anbieten, allerdings haben auch fast alle Autobauer inzwischen Projekte in denen sie die Akkus weiter nutzen.