Zitat:
Zitat von Matthias75
Langes Ausdauerschwimmen mit Schnorchel sehe ich z.B. nicht als zielführend an, weil das genau die Strecken sind, auf denen man seine Atemtechnik vertiefen kann.
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Sehe ich genauso und würde ich auch für alle anderen Spielzeuge so unterschreiben!
Meine Laienmeinung zum Thema:
Die ganzen Hilfsmittel wie Pullbuoy, Flossen, Paddels und Schnorchel verbessern/vereinfachen das Schwimmen in einem bestimmten Bereich. Der zielführendste Umgang damit ist es, eine kurze Zeit mit dem Hilfsmittel zu schwimmen und dann zu versuchen ohne Hilfsmittel genauso zu schwimmen. ich konzentriere mich mit dem Spielzeug immer genauso auf das Gefühl im Wasser und versuche das dann zu übertragen.
Beim Schnorchel ist es so, dass die Kopfdrehung zum Atmen wegfällt und die Schwimmbewegung dadurch gleichmäßiger wird, die Wasserlage wird dadurch besser und so weiter.
Um so schlechter die Atmung ist, desto mehr Verbesserung wird man erfahren, wenn man mit Schnorchel schwimmt. Ziel muss es sein, den Schnorchel abzulegen und die gute Technik so gut es geht beizubehalten. (z.B 100 Meter mit und ohne im Wechsel)
Also man muss herausfinden, wie man die Atmung so in Bewegung integrieren kann, dass die keine große Verschlechterung bewirkt. Gerade bei Leuten, die den halben Körper zur Schwimmbaddecke drehen zum Atmen könnte das wirklich große Verbesserungen bringen!
Ich merke bei mir, das ich mit Schnorchel eine deutlich bessere Technik schwimme als ohne, daher ist der bei mir auch gerade viel im Einsatz.
Beim Pullbuoy lässt sich erspüren, wie die Wasserlage eigentlich sein soll, also kurz mit dem PB spüren wie es sich richtig anfühlt, dann PB weg und weiterschwimmen und alles geben um Popo und Beine da zu lassen wo sie mit PB waren
