Zitat:
Zitat von Hafu
Ich habe erst Scholz, dann Laschet gesehen. Die Fragen bei Scholz waren genauso "unkindlich" und durchaus unbequem, aber Schulz war zwar langweilig, hatte sich aber bis zum Schluss im Griff. Keine unangebrachte latente Aggressivität.
Late Night Berlin ist nunmal keine Kindersendung und das gesamte Setting mit rosanem Zelt und scheinbar lieben und naiven Kindern ist bewusst ausgelegtes Glatteis.
Das muss jedem Gast von vornherein bewusst sein und es geht bei dem Format nicht primär um die Fragen, sondern darum, wie der Befragte antwortet und wie er sich im Griff hat.
Laschet hat ein weiteres mal auf ganzer Linie versagt und sein auch in vielen anderen Situationen bereits gezeigter Hang zum Jähzorn war in den letzten Minuten des Interviews wieder zu erkennen.
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Vor allem waren die Fragen an Laschet weniger "volatil". Einen zukünftigen Bundeskanzler fragen ob Putin ein Mörder ist, mit dem er dann vielleicht regelmäßig verkehren muss, ist schon heftig. Scholz hat das gut gelöst finde ich.