Zitat:
Zitat von Mo77
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Meine Motivation nicht zu wählen rührt eher daher die AFD eben nicht zu unterstützen.
Die anderen Parteien sind nahezu unwählbar für mich.
Ich habe die letzten zwei Jahre nicht vergessen!!!
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Deshalb habe ich ja bewusst geschrieben: wähle wenigstens die "am wenigsten schlechte" Partei (Ich kann mich auch weder personell noch vom Programm her zu 100 (oder auch nur 90) Prozent mit einer Partei oder deren Kandidaten identifizieren.
Damit kannst du der AFD (oder meinetwegen auch der Linken)am meisten schaden, da Wähler der Parteien am Rande des Spektrums selten zu den Nichtwählern gehören und deren Unterstützerzahl und -stimmen relativ konstant sind. Bei Wahlen mit traditionell niedriger Wahlbeteiligung wie z.B. Kommunalwahlen fährt die AFD deshalb auch stets bessere Wahlergebnisse ein, als bei Bundestagswahlen.
Wenn du mit der Regierungspolitik der letzten Jahre unzufrieden bist, gibt es aktuell drei demokratische Alternativen an Oppositionsparteien (so viele wie noch bei keiner Bundestagswahl zuvor), die glaubhaft andere Politikkonzepte haben und die für Regierungsmängel der letzten Jahre nicht bestraft werden sollten.
Und selbst wenn man sich für eine Außenseiterpartei entscheidet, die keine Chance hat, die 5%-Hürde zu übserspringen wie z.B. Die Partei, die Freien Wähler, die Tierschutzpartei usw. bewirkt man mit seiner Stimme etwas, da diese Partei dann wenigstens Geld aus der Parteienfinanzierung für die abgegebene Stimme erhält, das für kleine Außenseiterparteien oft überlebenswichtig ist.