Zitat:
Zitat von aequitas
Selbstverständlich wird das richtigerweise so betrachtet. Allerdings behauptest du, dass aufgrund einer Spreizung der Vermögensschere, die AN nichts vom Wachstum abbekommen würden. Dieser kausale Zusammenhang ist falsch.
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Die Reallohnentwicklung deckte gerade die Inflation ab in den vergangenen 30 Jahren, weil keine Wachstumgewinne an die AN verteilt wurden. Wären sie auch an die AN verteilt worden, wäre die Vermögensschere nicht in dem Umfange angewachsen. Logisch, Was an Löhnen mehr ausbezahlt wird, fehlt beim Gewinn bzw. den Dividenden.
"Während die Vermögensverteilung in der Bundesrepublik seit etwa den 1950er Jahren gleicher wurde,
ist die Ungleichheit bei den Vermögen im wiedervereinigten Deutschland stark gestiegen und verblieb in den letzten Jahren auf einem hohen Niveau, vor allem aufgrund
der Zunahme des Geldvermögens und privater Versicherungen.[2] Auf einer Skala der Gini-Koeffizienten zwischen 0 (absolute Gleichverteilung) und 1 (absolute Ungleichverteilung) lag 2012 die Vermögensverteilung in Deutschland bei einem Gini-Koeffizienten von etwa 0,78.[3] Auch der im März 2013 veröffentlichte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung stellte eine sehr ungleiche Verteilung fest.[4]
Innerhalb des Euroraums weist Deutschland eine der höchsten Ungleichverteilungen auf.[5][6] Die auf Sozio-oekonomisches Panel-Daten basierende Untersuchung der Vermögensverteilung des DIW von 2014 konstatierte unter den Ländern der Eurozone für Deutschland die höchste Ungleichverteilung von Vermögen.[7] Auch im internationalen Vergleich weist Deutschland eine hohe Ungleichheit der Vermögen auf.[8]"
https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C...in_Deutschland
Und man kann sich jetzt fragen und leicht beantworten, welches Steuermodell der konkurrierenden Parteien trägt am ehesten zum Abbau der Vermögenungleichheit in DE bei, welches vergrössert sie?