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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Lässt Du Dich gegen Corona impfen?
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Alt 10.08.2021, 10:20   #4184
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 7.803
Zitat:
Zitat von bentus Beitrag anzeigen
Wurdest du nicht vor kurzem am Herzen operiert? Und dazu noch chronisch Erkrankter? Damit bist du Hochrisikogruppe bei Covid, auch wenn du dich selbst als gesund und sportlich wahrnimmst. Das Risiko an Covid zu Erkranken und einen schweren Verlauf zu haben ist viele Potenzen höher als mögliche Impfrisiken.
Hast wohl meine Erklärung auf Rälphs Fragen nicht genau gelesen. Operiert wurde ich, aber habe keine Herzschwäche, die ein Risiko wg. Covid darstellen würde (Klappenersatz); meine chronische Borreliose ist ebenso kein Risikofaktor für Covid, verstärkt erfahrungsgemäß allerdings Impfnebenwirkungen. Mein persönliches Risiko schwer an Covid zu erkranken ist m.M.n. (auch auf Grund meiner aktuellen Lebensführung) relativ niedrig, auf jeden Fall im Bereich eines für mich akzeptablen Lebensrisikos. Ich habe allerdings auch vor anderen "Risikofaktoren" nur mäßig Angst, wie angeblich zu hohe Cholesterinwerte u.ä. - es sind alles keine Gründe, mein Leben primär auf Risikovermeidung auszurichten, dafür ist das Leben zu kurz.
Zitat:
Zitat von bentus Beitrag anzeigen
Glaubst du deine Ärzte haben Lust sich bei Patienten anzustecken, die sich selbst nicht gefährdet sehen und sich daher nicht impfen lassen?
Wer Angst vor einem schweren Krankheitsverlauf hat, kann sich impfen, gerade als Arzt. Wer als nicht-risikoperson Angst vor einer Corona-Infektion an sich hat (trotz eigener Impfung), der lebt in irrational überhöhter Angst. Übrigens: keiner der Ärzte im Vorfeld der OP oder während der Reha hat sich überhaupt für mein Impfstatus interessiert - es war überhaupt kein Thema, was für mich zeigt, daß es nicht als wesentlich angesehen wurde. Und in der Herzklinik wurde mir auf Nachfrage bestätigt, daß von den vielen Corona-Abstrichen, die auf der Station gemacht wurden, seit Anfang 2020 kein einziger positiv war.
Zitat:
Zitat von bentus Beitrag anzeigen
Wenn das Gesundheitssystem überläuft aufgrund von vielen Coronahospitalisierungen können Operationen wie deine nicht durchgeführt werden, da keine Intensivbetten frei sind.
Das drohte kaum jemals; dafür gibt es jede Menge nicht behandelter Menschen, nur weil sie vor lauter Angst lieber nicht zum Arzt gingen.
Zitat:
Zitat von bentus Beitrag anzeigen
Ohne drastische Maßnahmen und ohne eine geimpfte Gesellschaft führt Corona zu viel zu vielen Hospitalisierungen und Todesfällen. Das Gesundheitssystem bricht zusammen.
Wie man deutlich in Schweden seit einem Jahr sieht - stimmt das nicht.
Zitat:
Zitat von bentus Beitrag anzeigen
wie soll es ohne Impfung und damit hauptsächlichem Schutz vor schweren Verläufen denn langfristig weitergehen? Es gibt keine andere Lösung.
Für diejenigen mit hohem Risiko für schwere Erkrankungen stimmt das. Für diejenigen, wo dieses Risiko geringer ist, sieht es eben anders aus.
Zitat:
Zitat von bentus Beitrag anzeigen
Einzige Schlußfolgerung für mich von den Impfskeptikern ist, dass sie sich halt asozial zurückhalten wollen und kein Impfrisiko eingehen wollen, während sie ansonsten von der geimpften Gesellschaft aber profitieren wollen.
Das ist m.M.n. die Denkweise von jemand, der sich nicht vorstellen kann, daß Menschen eingenverantwortlich Lebensrisiken akzeptieren, und die Verantwortung nicht an ihre Mitmenschen delegieren mögen. Impfrisiko ist für mich das geringste Argument; der für mich minimale Nutzen ein viel größeres.
Zitat:
Zitat von bentus Beitrag anzeigen
Es ist auch eine wichtige Form der Intelligenz zu akzeptieren, dass man nicht in jedem Gebiet der Experte ist und man aufgrund seiner Datengrundlage und seines Wissens den Themenkomplex nicht adequat evaluieren kann sonder man lieber auf wirkliche Experten vertrauen sollte. Leider können viele selbst gebildete Menschen auch keine Qualität ihrer Quellen einschätzen und glauben irgendwelchen Blogs gleichviel wie seriösen peer-reviewten Quellen.
Kein Experte sein schließt eine eigene Meinungsbildung eben nicht aus - das setzt allerdings etwas Mut zur Übernahme von Verantwortung für sich selbst und den möglichen Konsequenzen voraus. Glauben und nicht hinterfragen mag bequemer sein, meine Welt war das noch nie, zumal aus der Geschiche zu oft ersichtlich wurde, daß allzuviel blinder Glaube an "Alternativlosigkeit" mehr Schaden als Nutzen angerichtet hat.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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