Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer
Ich finde es eher merkwürdig, wieso gerade Herr Blume sich berufen fühlt, die Querdenker zu beurteilen (zumal ich seine Kompetenz in seinem Amt wegen seiner Unterschätzung des islamischen Antisemitismus auch eher begrenzt sehe).Sein Amtstitel wird praktisch als Indiz für antisemitische Tendenzen bei den Querdenkern benutzt, was natürlich ein perfektes Diffamierungs-Instrument ist. Für mich ist das plumpe anti-querdenker Propaganda, was er von sich gibt.
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Wer wäre denn in einem besseren Posten um die Vorgänge einschätzen zu können?
Der Verfassungsschutz ist schon am beraten [1] [2]. Daraus:
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Verbindungen zu "Reichsbürgern" und "Selbstverwaltern" sowie Rechtsextremisten würden "in Kauf genommen oder gesucht, das Ignorieren behördlicher Anordnungen propagiert und letztlich das staatliche Gewaltmonopol negiert", heißt es weiter. Dies sei insgesamt geeignet, das Vertrauen in die staatlichen Institutionen und seine Repräsentanten nachhaltig zu erschüttern.
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Querdenker Demos waren schon mehrfach aufgefallen, den Antisemiten eine Plattform zu geben bzw. sich nicht klar von ihnen abzugrenzen [3]
Herr Blume hat in dem Interview auch klar dargelegt, vor was er warnt und warum, das würde ich als sein Job bezeichnen. Zusätzlich darf der Herr sicher auch seine Meinungsfreiheit ausüben. [4]
[1]
https://www.tagesschau.de/investigat...chutz-107.html
[2]
https://www.dw.com/de/verfassungssch...ier/a-57359394
[3]
https://www.sueddeutsche.de/muenchen...hutz-1.5173333
[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit
Zitat:
Die Demonstranten von Berlin als Terroristen zu bezeichnen kommt mir mächtig daneben vor (und verharmlost echte Terroristen wie die meisten Nazi-Vergleiche den echten Nationalsozialismus verharmlosen; der Begriff hätte bei den G20-Demonstranten in Hamburg viel besser gepasst - aber das hat sich damals noch keiner getraut auszusprechen). Als Gegenstück zu den Videos im Blume-Interview lohnt es sich, die Videos auf Welt online anzuschauen. Ich sehe da höchst nervöse, überreizt reagierende Polizeibeamte, die bei offenbar nicht gewaltbereiten Menschen, die es mit der seit Ghandi bewährten Methode des zivilen Ungehorsams versuchen, m.M.n. überzogen brutal reagieren, wie man es eher aus unsmpathischeren Ländern kennt. Ich frage mich, was zu so einem Verhalten bei der deutschen Polizei führen kann (vorherige Provokation ist zu wenig als Grund, unklare Auftragslage, Angst, Überforderung?), da können noam oder Lebemann sicher besser einschätzen, was dahinter sein kann.
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Laut Wikipedia ist Terrorismus:
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Unter Terrorismus (abgeleitet über „Terror“ von lateinisch terror ‚Furcht‘, ‚Schrecken‘) versteht man kriminelle Gewaltaktionen gegen Menschen oder Rechtssachen (wie Morde, Entführungen, Attentate und Sprengstoffanschläge), mit denen politische, religiöse oder ideologische Ziele erreicht werden sollen.
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Die Teilnehmer der Demo haben an einer nicht genehmigten Demo teilgenommen (kriminell?). Es wurden mehrfach Polizeikräfte verletzt (Gewaltaktion) und das aus politischen oder idealogischen Zielen. Die Demos sind auch in der Vergangenheit eskaliert (
https://de.wikipedia.org/wiki/Protes..._ Reichstags), dies zeigt, wie weit diese Gruppierung geht.
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Interessant finde ich, daß in 2015 eines der Hauptargumente von Merkel, warum die Grenzen nicht geschlossen wurden, war der Wunsch, Bilder von auf Flüchtlinge einprügelnden Polizisten auf jeden Fall vermeiden zu wollen. Heute können wir plötzlich doch die Grenzen schließen, und Merkel macht sich offenbar nichts daraus, wenn die deutsche Polizei Demonstranten, auch ältere Frauen (alle keine aus dem militanten "schwarzen Block") einfach rücklings auf den Asphalt schleudert.
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What about...
Eine Einschätzung zu den Demos in Berlin gibt es auch hier:
https://www.volksverpetzer.de/aufkla...n-berlin-0108/